Aktuelles vom Heimatverein Hörde

 

Zwischen Himmel und Hörde: Video sehen im Youtube - Kanal des Heimatvereins



Zwischen Himmel und Hörde: Podcast hören bei Spotify



Im Hörder Heimatmuseum:
Der virtuelle Rundgang



100 Jahre Vorburg: Video von Markus Meeder


 
 

Valérie Raillon zu Gast beim Heimatverein

Auf Einladung des Heimatvereins Hörde berichtete die Hörder Schülerin Valérie Raillon am 09. Dezember 2023 im Burgsaal der Sparkassenakademie über ihre Recherchen zum Thema "Die Felicitas Kolonie".

Drei Monate lang hatte die 16-jährige Schülerin des Goethe-Gymnasiums in Archiven geforscht, mit ehemaligen Bewohnern gesprochen und eine über 30-seitige Arbeit darüber verfasst.

Sie reichte ihren Beitrag beim Geschichtswettbewerb "Mehr als ein Dach über dem Kopf. Wohnen hat Geschichte" ein. Unter 1651 eingereichten Beiträgen wurde Valérie Raillon mit einem von fünf ersten Preisen durch Bundespräsident Walter Steinmeier im Schloss Bellevue geehrt.

Den Beitrag können Sie hier als pdf - Datei downloaden.

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Literatur für die Ohren

Hörder Heimatverein präsentiert seine erste Podcast-Reihe

 

Podcasts werden immer beliebter – zunehmend nutzen Menschen die Möglichkeit, kostenlos auf digital leicht zugängliche Audio- und Videobeiträge zu verschiedensten Themen zuzugreifen. Der Heimatverein Hörde möchte auf diesem digitalen Weg Hörder Geschichte(n) für ein breiteres Publikum erlebbar und hörbar machen.

 

Die spannende Geschichte Hördes zu erforschen, zu bewahren und lebendig zu vermitteln ist die wichtigste Aufgabe des Heimatvereins. In einer ersten Podcast-Reihe wird der bekannte und renommierte Heimatforscher Willi Garth, Ehrenvorsitzender des Heimatvereins, aus seinen beliebten Büchern lesen, über eigene Erlebnisse berichten und hörenswerte Anekdoten erzählen.

 

Willi Garth  (Foto: Markus Meeder)

 

Willi Garth kennt Hörde seit den Kindheitstagen und hat neben seinen Forschungsergebnissen auch viele interessante Geschichten geschrieben. Zu seinen Büchern zählen z.B. das bereits in 3. Auflage erschienene und jeweils ergänzte reich illustrierte Buch „Impressionen aus Hörde“ sowie die Bücher „Hörde querbeet – Von da Vinci Code bis Möpkenbrot“ und „Brockhaus, Löns und Muckefuck – Geschichten und Anekdoten aus Dortmund“.

(Foto: Markus Meeder)

Ohne zu viel zu verraten, in der ersten Folge der Podcast-Reihe „Zwischen Himmel und Hörde“ geht es um zwei Hörder Wahrzeichen, die Hörder Burg und die Schlanke Mathilde. Man darf gespannt sein.

In zweimonatigen Abständen wird es die Folgen in Audioform geben, sowie eine Videoversion auf dem frisch ins Leben gerufenen Youtube-Kanal „Heimatverein Hörde“.

Jeweils am letzten Freitag aller ungeraden Monate, beginnend am 23.11.2023 wird die neue Folge online gehen. Behandelt werden in den weiteren Folgen die Bergmann-Brauerei, das Hüttenwerk und alles, was Hörde zu dem gemacht hat, was es heute ist: Ein moderner Teil Dortmunds mit einer reichhaltigen Vergangenheit.

 

Für die technische Umsetzung zeichnet Mediengestalter Markus Meeder verantwortlich, der zum 100. Geburtstag des Westflügels der Hörder Burg im Auftrag des Heimatvereins Hörde ihn in seinem alten Glanz digital wieder zum Leben erweckte.

 

Dieses neue Angebot, literarisches Schaffen auf einem digitalen Weg zu verbreiten, wurde durch eine Förderung des Kulturbüros der Stadt Dortmund ermöglicht.

 

 

 

 

Verlesung der Stadtrechte

Eine schöne Tradition auf dem Konrad und Elisabeth Erntefest 2023



Graf Konrad von der Mark verlieh dem Dorf Hörde im Jahre 1340, also vor nunmehr 683 Jahren, feierlich die Stadtrechte. An dieses bedeutende Ereignis für Hörde erinnerten die Veranstalter des Hörder Konrad und Elisabeth Erntefestes mit der Verlesung der Stadtrechte.


Bei strahlendem Sonnenschein fuhren am Sonntag Graf Konrad von der Mark und seine Gemahlin Elisabeth von Cleve in einer Kutsche auf den Platz an der Schlanken Mathilde. Markus Stock vom Hörder Heimatverein begrüßte das Regentenpaar stellvertretend für alle Hörder Bürger und erinnerte daran, dass Konrad und Elisabeth auf der Hörder Burg gelebt und viele Feste gefeiert haben.

„683 Jahre nach der erstmaligen Verleihung der Stadtrechte wollen wir dessen eingedenk dieses Recht heute feierlich erneuern. Wir gestatten, dass zu diesem Gedächtnis jährlich ein großes Fest gehalten wird. Köstliches Gebräu und edler Wein sollen Euch laben. Gesottenes und Gebratenes mögen Euren Gaumen erfreuen. Allen Hörder Bürgern und allen Gästen aus Nah und Fern mögen die Festlichkeiten ein gar köstlich Vergnügen, Lust und Geselligkeit bereiten“, diese Worte sprach Graf Konrad und erntete großen Beifall dafür.


Markus Stock vom Heimatverein (rechts) begrüßt das Regentenpaar Foto: Schroeder/Heimatverein

Die Rollen der Elisabeth von Cleve und des Konrad von der Mark übernahmen Heike und Wolfgang Buntrock. Seit vielen Jahren stellt die evangelische Kirchengemeinde Hörde die Darsteller und lässt sie historisch einkleiden.

Nach der Verlesung der Stadtrechte stand das Regentenpaar dem Fotografen des Heimatvereins noch exklusiv für ein Erinnerungsfoto zur Verfügung. Herzlichen Dank.

Foto: Schroeder/Heimatverein


Hörder Heimatverein gratuliert Dr. Austermann


Der Landschaftsverband Westfalen Lippe hat den Dortmunder Stadtheimatpfleger Dr. Mathias Austermann mit dem Karl-Zuhorn-Preis für seine Erforschung der westfälischen Kulturlandschaft im Mittelalter und in der frühen Neuzeit ausgezeichnet.
Dr. Austermann ist ehrenamtlicher Vertreter der Mitgliedsvereine im Westfälischen Heimatbund. Seit 2016 ist er Stadtheimatpfleger für Dortmund und übt diese Aufgabe mit großer Leidenschaft aus. Dabei versteht er sich immer als Motivator und Koordinator für die Heimat- und Geschichtsvereine unserer Stadt.
Seine Kompetenz archäologische Funde auszuwerten und wissenschaftlich in verständlicher Sprache lebendig werden zu lassen, macht ihn zu einem geschätzten Partner der Heimatvereine.
Der Heimatverein Hörde denkt gerne an viele Gespräche und Begegnungen mit Dr. Austermann zurück. Erwähnt sei hier beispielhaft der Vortragsabend, den wir gemeinsam mit dem Stadtgeschichtlichen Forum im Historischen Verein Dortmund anlässlich unseres 30jährigen Jubiläums durchführten. Frau Dr. Katrin Jaspers referierte damals über die „Herren von Hörde“.

Foto: Heimatverein

Das Foto zeigt von links: Dr. Stefan Mühlhofer (Direktor Stadtarchiv), Dr. Katrin Jaspers (Historische Kommission für Westfalen), Willi Garth und Bernhard Finkeldei (Hörder Heimatverein) und Dr. Mathias Austermann (Stadtheimatpfleger)

Der Hörder Heimatverein gratuliert Dr. Austermann ganz herzlich zum Erhalt des bedeutenden Wissenschaftspreises und der damit verbundenen Wertschätzung. Wir freuen uns auf eine weitere gute Zusammenarbeit.


Besuch aus dem Norden im Hörder Heimatmuseum


Wolfgang Hillebrand, ein gebürtiger Hörder und langjähriges Mitglied im Hörder Heimatverein, besuchte jetzt nach Jahren wieder das Heimatmuseum in der Hörder Burg. Im vergangenen Jahr schenkte der 87jährige dem Museum ein Ölgemälde mit dem Titel „Alfred-Trappen-Straße im Regen“, das er 1961 an einem trüben, regnerischen Tag aus dem Fenster seines Hauses gemalt hatte. Eindrucksvoll hat er die Stimmung, das Spiegeln der Neonbeleuchtung und die Menschen auf der nassen Einkaufsstraße auf Leinwand festgehalten.

Foto: Heimatverein
v.l. Bernhard Finkeldei (stv. Vorsitzender) und Wolfgang Hillebrand

Das Talent zum Malen wurde bereits durch seinen Vater, der ein Lederwarengeschäft in Hörde hatte, entdeckt und gefördert. Erste Werke entstanden in der Schulzeit, das Malen hat er aber in Hörde bei Heinz Köster, der ein guter Aquarellierer war, gelernt. Viele Bilder entstanden während eines längeren Aufenthaltes in Schweden. Hauptberuflich war Wolfgang Hillebrand als gelernter Lederhändler im Einzelhandel tätig und einige Jahre im öffentlichen Dienst, bevor es ihn nach Frankfurt zog, wo er als technischer Einkäufer in der Nahrungsmittelindustrie bis zu seiner Pensionierung arbeitete. Heute lebt er in Niedersachsen.
Von seinem Vater, Josef Hillebrand, besitzt der Heimatverein auch ein beeindruckendes Bild, das die Stiftskirche St. Clara und die Umgebung nach der Bombenzerstörung im Mai 1944 zeigt. Das Bild wurde auch aus dem Haus in der Alfred-Trappen-Straße gemalt. Josef Hillebrand malte gerne Portraits und Landschaften.


Lokalzeit bei Phoenix des Lumières -
ein Interview mit Heike Regener


Vor drei Wochen durften zahlreiche Mitglieder unseres Heimatvereins bereits eine Vorabpräsentation besuchen und waren beeindruckt von der dargebotenen digitalen Kunst. Am Tag vor der Eröffnung (27.01.2023) von Phoenix-des-Lumières besuchte jetzt der WDR mit der Lokalzeit das neue Highlight auf Phönix-West und führte ein Interview mit unserer Vorsitzenden.

Foto: WDR-Lokalzeit

Der Beitrag ist ca. ab der 24. Minute zu sehen.
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Der Heimatverein wünscht den Organisatoren dieser großartigen Show einen guten Start in Hörde.


Besuch bei „Phoenix des Lumières“


Paris, Bordeaux, Seoul, Dubai, Amsterdam, New York … Dortmund: Am 28. Januar 2023 eröffnet culturespaces, der französische Erfinder und Betreiber des "Atelier des Lumières" in Paris, mit Phoenix des Lumières (www.phoenix-lumieres.com) in der ehemaligen Gasgebläsehalle in Hörde sein erstes Zentrum für digitale Kunst in Deutschland.
Bereits am 05.01.2023 konnten zahlreiche Vereinsmitglieder die beeindruckend animierten Bilder der beiden Ausstellungen „Gustav Klimt, Gold und Farbe“ und „Hundertwasser, auf den Spuren der Wiener Secession“ selbst in Augenschein nehmen.
Foto: Heimatverein

Foto: Heimatverein

Mit ihren dreizehn Meter hohen Wänden und einer Fläche von 3.000 Quadratmetern biete die ehemalige Phoenixhalle die richtigen räumlichen Voraussetzungen für das Projekt. Für das emotionale Raum- und Klang-Erlebnis auf über 2.000 m² Fläche sorgen rund 110 Videoprojektoren, 28 Lautsprecher und 10 Subwoofer, die großflächig die Bilder und Werke der Meister auf 5.600 m² Projektionsfläche werfen. Neben der Ausstellungshalle mit Pavillons gebe es, so Derbin, für die Besucherinnen und Besucher auch Bildungsbereiche und einen Selfie-Raum zu erkunden.
Foto: Heimatverein

 


Nachruf


Helmut Broich




Foto: Markus Steur






Der Verein zur Förderung der Heimatpflege e.V. Hörde trauert um Helmut Broich, eines seiner aktivsten Mitglieder. Er starb überraschend am 6. Dezember 2022 im Alter von 82 Jahren.

2007, im Jahr des großen Umbruchs des Vereinsvorstandes, konnte er für das Amt des Geschäftsführers gewonnen werden. Hier vereinte er gleich mehrere Funktionen in einer Person. Die Finanzen waren für den pensionierten Bankkaufmann ein Heimspiel. Neben dem Schriftverkehr betrieb er aber auch den Aufbau einer Internetseite. Sein ausgeprägtes Organisationstalent konnte er bald bei Großveranstaltungen einsetzten, wie der Durchführung des Denkmaltages im Jahr 2007. Diesmal wurde die Stiftskirche ausgewählt. Erheblich aufwendiger war die Organisation der Dortmunder Museumsnacht, in der der Verein alle Register zog.
In und an der Burg fanden große Veranstaltungen statt und die Burg wurde erstmals professionell illuminiert. 3000 Besucher wollten sich das nicht entgehen lassen. Helmut Broich gestaltete den Umzug und Umbau des Museums leidenschaftlich mit. Er fand aber noch Zeit, um sich in weiteren Ehrenämtern zu engagieren. Er war aktiv u. a. in der Ortsunion, in der Hörder Bezirksvertretung, im Förderverein für das Hörder Hallenbad, im Förderverein Bücherei Wellinghofen, in der Casino Gesellschaft und bis 2015 in der Vereinsgemeinschaft Wellinghofen.

In Arbeit waren in diesem Jahr noch mehrere Projekte des Heimatvereins Hörde, für die sich Helmut Broich intensiv einsetzte. Die lange geplante Erinnerungstafel für die legendäre Hörder Fackel wurde zwei Tage vor seiner Beerdigung aufgestellt.

Dem Hörder Heimatverein wird Helmut Broich stets in dankbarer und ehrender Erinnerung bleiben.