Presse - Aktuelles und Archiviertes

 

Presse-Archive:

2023 | 2022 | 2021/20 | 2019 | 2018 | 2017 | 2016 | 2015 | 2014 | 2013

Letzte Beiträge:

Das Wilhelm-Hansmann-Haus organisiert eine Führung durch die Ausstellung im Hörder Heimatmuseum

Der Hörder Heimatverein betreibt das Heimatmuseum in der Hörder Burgstraße. (Archivfoto: Wir in Dortmund)

Das Wilhelm-Hansmann-Haus, Märkische Straße 21, besichtigt am Montag, 10. Juni, 11 Uhr, die Dauerausstellung des Hörder Museums. Fundstücke aus Grabungen im Bereich der Burg und des ehemaligen Clarissenklosters, die 160-jährige Geschichte des Stahlstandortes Hörde, Zeugnisse aus der bergbaulichen Vergangenheit, Braukunst „Made in Hörde“ und die „Gute Stube“ wollen entdeckt werden.

Treffpunkt ist um 10:10 Uhr am Wilhelm-Hansmann-Haus. Die Führung kostet 1 Euro.
Informationen und Anmeldung unter 0231 50-23357.

Wir in Dortmund 07.06.2024


 

Heimatverein Hörde und das Stadtbezirksmarketing übergeben Erinnerungstafeln

(v.l) Die Tafeln "Die Stiftsbrauerei", "Rudolf Platte" und der "Hörder Bach" haben jetzt ihren Platz am Rudolf-Platte-Weg 4d gefunden. (Foto: Raimund Schroeder)

Beim Abbruch der ehemaligen Stiftsbrauerei in Hörde mussten Erinnerungstafeln, die dort ein Stück Hörder Geschichte erzählten, entfernt werden. Das ehemalige Brauereigelände wurde mit neuen, modernen Gebäuden bebaut. Eine Tafel erinnerte an die Hörder Brautradition. Sie geht bis ins Mittelalter zurück. Eduard Frantzen gründete 1867 die Stiftsbrauerei, die sich im Zuge der Industrialisierung Hördes zu einem Großbetrieb entwickelte. Mit der Eingemeindung Hördes im Jahr 1928 wurde die Brauerei zu einer Dortmunder Brauerei und trug zum Ruf Dortmunds als Bierstadt bei.

(v.l.) Bezirksbürgermeister Michael Depenbrock und Ulrich Spangwenberg vom Stadtbezirksmarketing, Bernhard Finkeldei, stv. Vorsitzender des Heimatvereins, Jan Hallerberg als Vertreter des Hauseigentümers, Heinrich Sicking von der Firma Petit & Gebr. Edelbrock und Heike Regener, Vorsitzende des Heimatvereins. (Foto: Markus Meeder)

Der Hörder Bach speiste im Mittelalter nicht nur die Gräben der Hörder Burg. Er versorgte auch die Ölmühle des Klosters Clarenberg und die Getreidemühle am nördlichen Stadttor (Seekante) mit Wasser. Zwischen dem Hörder Friedhof und der Siedlung Clarenberg war der Bach zu einem Teich aufgestaut. Hier „erntete“ man früher im Winter das für die Bierkühlung benötigte Eis und brachte es in den Eiskeller der Brauerei.

Die dritte Tafel ist dem Volksschauspieler Rudolf Platte gewidmet. Er wurde 1904 in Hörde geboren. Obwohl er bereits im Alter von 3 Jahren mit seinen Eltern nach Hildesheim zog und später in Berlin wirkte, hat er den Kontakt zu seiner Hörder Heimat nie verloren. So kam er aus Berlin zu Verwandtenbesuchen oft nach Hörde zurück. 1980 ehrte die Stadt Dortmund ihn mit dem Ehrenring und die Stiftsbrauerei ernannte ihn zum Ehrenbraumeister. 1984 starb Rudolf Platte in Berlin.

Auf Initiative des Heimatvereins Hörde konnten jetzt am Rudolf-Platte-Weg 4 die drei Tafeln einen neuen Platz finden.

Die Tafeln „Hörder Bach“ und „Rudolf Platte“ wurden aufgearbeitet. Die dritte Tafel „Stiftsbrauerei“ wurde von der Firma Petit & Gebr. Edelbrock in Gescher nach einem Foto der alten Platte neu hergestellt. Die Kosten dafür werden jeweils zur Hälfte vom Heimatverein Hörde und dem Stadtbezirksmarketing der Bezirksvertretung Hörde getragen.

Zur Übergabe der Erinnerungstafeln waren Vertreter des Heimatvereins, des Stadtbezirksmarketings, der Hauseigentümerin und der Firma Petit & Gebr. Edelbrock aus Gescher und einige Zuschauer am Rudolf-Platte-Weg zusammengekommen.

Weitere Infos über den Heimatverein Hörde finden Sie unter www.heimatverein-hoerde.de

Wir in Hörde 09.06.2024


Ruhr - Nachrichten 06.06.2024


 

Stellten die neuen Gedenktafeln vor: (v. l. n. r.) Michael Depenbrock, Bezirksbürgermeister Hörde, Ulrich Spangenberg, Geschäftsführer der Bezirksvertretung Hörde, Bernhard Finkeldei und Heike Regener, Heimatverein Hörde sowie Heinrich Sicking (Petit & Gebr. Edelbrock, Glocken- und Kunstguss Manufaktur, Gescher). Foto: Heimatverein Hörde

Heimatverein Hörde und das Stadtbezirksmarketing übergeben Erinnerungstafeln

Beim Abbruch der ehemaligen Stiftsbrauerei in Hörde mussten Erinnerungstafeln, die dort ein Stück Hörder Geschichte erzählten, entfernt werden. Das ehemalige Brauereigelände wurde mit neuen, modernen Gebäuden bebaut.

Auf Initiative des Heimatvereins Hörde konnten jetzt die drei Tafeln am Rudolf-Platte-Weg 4 einen neuen Platz finden.

Eine Tafel erinnerte an die Hörder Brautradition. Sie geht bis ins Mittelalter zurück. Eduard Frantzen gründete 1867 die Stiftsbrauerei, die sich im Zuge der Industrialisierung Hördes zu einem Großbetrieb entwickelte. Mit der Eingemeindung Hördes im Jahr 1928 wurde die Brauerei zu einer Dortmunder Brauerei und trug zum Ruf Dortmunds als Bierstadt bei.

Der Hörder Bach speiste im Mittelalter nicht nur die Gräben der Hörder Burg. Er versorgte auch die Ölmühle des Klosters Clarenberg und die Getreidemühle am nördlichen Stadttor (Seekante) mit Wasser. Zwischen dem Hörder Friedhof und der Siedlung Clarenberg war der Bach zu einem Teich aufgestaut. Hier „erntete“ man früher im Winter das für die Bierkühlung benötigte Eis und brachte es in den Eiskeller der Brauerei.

Die drei neu angebrachten Gedenkplatten am Rudolf-Platte-Weg. Foto:Heimatverein Hörde

Die dritte Tafel ist dem Volksschauspieler Rudolf Platte gewidmet. Er wurde 1904 in Hörde geboren. Obwohl er bereits im Alter von 3 Jahren mit seinen Eltern nach Hildesheim zog und später in Berlin wirkte, hat er den Kontakt zu seiner Hörder Heimat nie verloren. So kam er aus Berlin zu Verwandtenbesuchen oft nach Hörde zurück. 1980 ehrte die Stadt Dortmund ihn mit dem Ehrenring und die Stiftsbrauerei ernannte ihn zum Ehrenbraumeister. 1984 starb Rudolf Platte in Berlin.

Die Tafeln „Hörder Bach“ und „Rudolf Platte“ wurden aufgearbeitet. Die dritte Tafel „Stiftsbrauerei“ wurde von der Firma Petit & Gebr. Edelbrock in Gescher nach einem Foto der alten Platte neu hergestellt. Die Kosten dafür werden jeweils zur Hälfte vom Heimatverein Hörde und dem Stadtbezirksmarketing der Bezirksvertretung Hörde getragen.

Zur Übergabe der Erinnerungstafeln waren Vertreter des Heimatvereins, des Stadtbezirksmarketings, der Hauseigentümerin und der Firma Petit & Gebr. Edelbrock aus Gescher und einige Zuschauer am Rudolf-Platte-Weg zusammen gekommen.

Vor der Enthüllung der Tafeln begrüßte die Vorsitzende des Heimatvereins Hörde die Anwesenden und freute sich, dass es möglich wurde, die Tafeln wieder aufzuhängen. „Mit diesen Tafeln können wir rechtzeitig zum Brückenfest am kommenden Samstag (08.06.) der Hörder Bevölkerung und den Besuchern des Phoenix-Sees eine Brücke der Erinnerung von der Vergangenheit über die Gegenwart in die Zukunft übergeben“.

Stadtheimatpflege Dortmund 05.06.2024


Erinnerungstafeln der Öffentlichkeit übergeben

Drei Erinnerungstafeln dokumentieren Hörder Stadtgeschichte: Stiftsbrauerei, Rudolf Platte und Hörder Bach an der Hausfassade eines Neubaus im Rudolf-Platte Weg. (Fotos: RoMü)

Von Roland Müller | Den Schauspieler Rudolf Platte, die Hörder Stiftsbrauerei und den Hörder Bach – wer kennt sie nicht, diese drei Berühmtheiten Hörder Stadtgeschichte: den in Hörde geborenen Schauspieler, das leckere Gebräu vergangener Zeiten und den immer noch munter plätschernden Hörder Bach? Sie alle haben Schlagzeilen geschrieben. Am Montag nun wurden ihnen zu Ehren drei ansehnliche Erinnerungstafeln im Rudolf-Platte Weg enthüllt und für alle neugierigen Blicke frei gegeben.
Heike Regener, Vorsitzende des Hörder Heimatvereins , freute sich denn auch, vor Ort eine Reihe Hörder Prominenz begrüßen zu dürfen, darunter Bezirksbürgermeister Michael Depenbrock und den Leiter des Stadtbezirksmarketing, Ulrich Spangenberg. Ein Stück Stolz schwang bei Heike Regener dabei auch mit: „Immerhin haben wir es geschafft, dieses Ereignis pünktlich vor der Eröffnung des Brückenfestes am kommenden Samstag zu präsentieren.“

Dabei ging der Dank besonders an Heinrich Sicking, der in Vertretung für die Glocken- und Kunstguss-Manufaktur Gescher es sich nicht hatte nehmen lassen, die Werke an ihrem Bestimmungsort in Augenschein zu nehmen.
Natürlich ging der Blick auch zurück in die Vergangenheit, denn mit den Erinnerungstafeln, so Heike Regener, „ist es uns gelungen, doch eine Brücke von Alt-Hörde hinüber zum Phoenix-See zu schlagen.“ Und auch Antworten zu finden: „Wo kommen wir her, wie sah Hörde noch 2002 aus, und wie hat sich die Stadt nach Hoesch und dem folgenden Strukturwandel entwickelt?“
Und wer möchte sich nicht gerne erinnern: an die Stiftsbrauerei, die 1867 gegründet wurde und später zum Ruf von Dortmund als internationale Bierstadt beitrug; oder an den Hörder Bach, der im Mittelalter die Gräben der Hörder Burg oder das Kloster Clarenberg mit Wasser versorgte; oder an Rudolf Platte, einen der berühmtesten deutschen Schauspieler, der 1904 in Hörde geboren wurde, 1960 mit der Filmrolle des „Hauptmann von Köpenick“ glänzte und 1984 in Berlin starb.
Sein Hörde hat Rudolf Platte nie vergessen, immer wieder kam er zur „Schlacke-Glut“ und Hörder Fackel, immer wieder besuchte er Verwandte. Hörde, so darf man auch heute glauben: Hörde vergisst man einfach nicht.

Hörder Forum 04.06.2024


Hörder Heimatmuseum öffnet am Samstag – Donnerstag bleibt es geschlossen

Der Hörder Heimatverein betreibt das Heimatmuseum in der Hörder Burgstraße. (Archivfoto: Wir in Dortmund)

Das Hörder Heimatmuseum im Westflügel der Hörder Burg bleibt am Donnerstag, 06. Juni 2024 geschlossen. Dafür öffnet es am Samstag, 08.06.2024 anlässlich des Hörder Brückenfestes von 11.00 – 19.00 Uhr.

Der Heimatverein lädt unter dem Motto „Hörder Geschichte(n) – entdecke Hörde wie es war“ zum Besuch des Museums ein. Neu zu sehen ist das bleiverglaste Westfalenfenster aus der ehemaligen Hörder Stiftsbrauerei. Es wurde um 1950 von Wilhelm Rengshausen aus Lünen geschaffen.

Vor dem Museum findet eine Aktion für Kinder im Alter von 6-16 Jahren statt. Dort kann unter Anleitung ein Armreif mit Namen geschmiedet werden.

Weitere Infos über den Heimatverein Hörde finden Sie unter www.heimatverein-hoerde.de

Wir in Hörde 04.06.2024


Podcastreihe mit Willi Garth wird fortgesetzt – Heimatverein Hörde präsentiert vierte Folge

Willi Garth in der "Guten Stube" des Heimatmuseums. (Szenenfoto: Markus Meeder)

Am Freitag, 31. Mai 2024 ist es wieder so weit. Die vierte Folge der Podcastreihe „Zwischen Himmel und Hörde“ geht online.

Der Heimatverein Hörde stellt immer am letzten Freitag der ungeraden Monate eine neue Folge auf seinem Youtube-Kanal und bei Spotify ein.

In der neuen Folge geht es zunächst um das einstige Wahrzeichen „Die Hörder Fackel“. Der 98 m hohe Abgaskamin wurde 1976 gebaut und nach der Stilllegung des Stahlwerkes 2004 gesprengt.

Im zweiten Teil der Folge erinnern die Erzählungen Garths an eine schwierige Zeit aus seiner Kindheit. Als Kind der 40er & 50er Jahre berichtet er über die zerstörte Stadt, die Lebensmittelknappheit und das Hamstern. Besonders stolz erinnert er sich an seinen „Ruderrenner“, ein Spielzeug, um das die Nachbarskinder ihn beneideten.

Hier ist der Podcast ab Freitag zu sehen bzw. zu hören:

https://www.youtube.com/@Heimatverein_Hoerde/videos
https://podcasters.spotify.com/pod/show/heimatvereinhoerde

Weitere Infos über den Heimatverein Hörde finden Sie unter www.heimatverein-hoerde.de

 
Wir in Hörde 29.05.2024


 

Ruhr-Nachrichten 29.05.2024


Ruhr-Nachrichten 18.05.2024


Thema im Heimatmuseum: „Waschtag in Hörde“

(v.l.) Hans-Otto Wolf, Helga Badt und Andreas Brücher vom Heimatverein zeigen wie in früherer Zeit gewaschen wurde. (Foto: Schroeder)

Das Hörder Heimatmuseum im Westflügel der Hörder Burg hat am Sonntag, 19. Mai 2024 von 11.00–13.00 Uhr geöffnet. Um 11.30 Uhr wird eine ca. 1-stündige Führung angeboten.

Ausgrabungsfunde und zahlreiche Ausstellungsstücke lassen das alte Hörde erkennen. Die Anfänge der Industrialisierung und die 160-jährige Stahlgeschichte sind in einer umfangreichen Sammlung zu sehen. In der guten Stube wird ein Einblick in den Haushalt vergangener Jahre gewährt. Raimund Schroeder wird dort bei der Führung besonders auf das Thema des Monats „Waschtag in Hörde“ eingehen und erzählen, wie mühsam früher die Wäschepflege war und was dazu verwendet wurde.

Zum Stöbern lädt die Fundgrube ein. Es werden überzählige Bücher und Gegenstände gegen eine kleine Spende abgegeben. Und wer noch keine Hörde-Fahne hat, kann eine zum Preis von 28.00 € erwerben.

Weitere Infos über den Heimatverein Hörde finden Sie unter www.heimatverein-hoerde.de

Wir in Hörde 17.05.2024


Heimatverein Hörde lädt ein zum Museumsbesuch

Der Hörder Heimatverein betreibt das Heimatmuseum in der Hörder Burgstraße (Archivfoto: Wir in Dortmund)

Das Hörder Heimatmuseum im Westflügel der Hörder Burg hat am Donnerstag, 02. Mai 2024 von 16.00–18.00 Uhr geöffnet und zeigt die Geschichte Hördes vom Mittelalter bis zur Gegenwart.

Ausgrabungsfunde und zahlreiche Ausstellungsstücke lassen das alte Hörde erkennen. Die Anfänge der Industrialisierung, die 160-jährige Stahlgeschichte, die Hörder Brautradition sowie der Bergbau sind in einer umfangreichen Sammlung zu sehen. In der guten Stube wird ein Einblick in den Haushalt vergangener Jahre gewährt und altes Werkzeug erinnert an frühere Handwerksbetriebe.

Zum Stöbern lädt die Fundgrube ein. Überzählige Bücher und Gegenstände werden gegen eine kleine Spende abgegeben. Und wer noch keine Hörde-Fahne hat, kann eine zum Preis von 28.00 € erwerben.

Weitere Infos über den Heimatverein Hörde finden Sie unter www.heimatverein-hoerde.de

Wir in Hörde 29.04.2024


Hopfen und Malz – Gott erhalt‘s

Sonntag öffnet das Hörder Heimatmuseum seine Türen

Ein Glasmosaik im Heimatmuseum zeigt die brauenden Mönche der Dortmunder Stiftsbrauerei bei der Arbeit (Foto: Brücher/Heimatverein)

Deutschland feiert jedes Jahr im April den Tag des Bieres, denn am 23. April 1516 wurde das deutsche Reinheitsgebot proklamiert. Seitdem darf deutsches Bier nichts als Hopfen, Malz, Hefe und Wasser enthalten.

Der Heimatverein Hörde lädt aus diesem Anlass zu einem Besuch des Heimatmuseums ein. Eine große Ausstellung widmet sich dort der Hörder Brautradition. An das deutsche Reinheitsgebot erinnern zum Beispiel ein Fenster aus der ehemaligen Gaststätte „Haus Gruttmann“ in der Wellinghofer Straße oder ein Sammelteller „Mönche bei der Arbeit“, den die Stiftsbrauerei 1992 mit Villeroy & Boch herausgegeben hat.

Passend zum Jubiläum „50 Jahre Westfalenstadion“ ist auch ein Stifts-Bierstiefel zu sehen, der zur Erinnerung an den Besuch im Westfalenstadion ausgegeben wurde.

Das Hörder Heimatmuseum im Westflügel der Hörder Burg, Hörder Burgstr. 18, ist am

Sonntag, 21.04.2024 von 11.00 bis 13.00 Uhr geöffnet.

Die Besucher erwartet im Heimatmuseum ein interessanter Einblick in die Hörder Geschichte.

Der Eintritt ist kostenfrei.

Weitere Infos über den Heimatverein Hörde finden Sie unter www.heimatverein-hoerde.de

Wir in Hörde 18.04.2024


Heute: Hörder Heimatmuseum öffnet während der Sommerzeit später

Das Hörder Heimatmuseum befindet sich in der Hörder Burg. (Archivfoto: Wir Dortmund)

Das Hörder Heimatmuseum befindet sich in der Hörder Burg

(Archivfoto: Wir in Dortmund)

Während der Sommerzeit öffnet der Heimatverein Hörde am ersten Donnerstag im Monat sein Museum im Westflügel der Hörder Burg wieder eine Stunde später. Die Ausstellung ist am heutigen Donnerstag, den 4. April, von 16 bis 18 Uhr geöffnet und zeigt die Entwicklung Hördes vom Mittelalter bis zur Neuzeit. Ausgrabungsfunde aus der Burg und dem Kloster Clarenberg, Ansichten des ehemaligen Hüttenwerkes, Werkzeuge der Handwerker, Utensilien aus dem Bergbau, medizinische Geräte, eine umfangreiche Sammlung aus der langen Hörder Braugeschichte und viele Gegenstände aus dem Haushalt geben einen Einblick, wie die Hörder:innen einst lebten. Mitarbeitende des Museums stehen für Fragen bereit und können einige Geschichten zu den Exponaten erzählen. Der Eintritt ist frei.

Wir in Hörde 04.04.2024


 

Ruhr - Nachrichten 03.04.2024


 

Das Hörder Hüttenwerk im Podcast

Dritte Folge von "Zwischen Himmel und Hörde" geht an den Start

Im November präsentierten Bernhard Finkeldei (2.v.l) und Raimund Schroeder (r.) vom Hörder Heimatverein den Podcast mit Willi Garth (l.) als Protagonist mit Markus Meeder (2.v.r.) als Technikverantortlichem. (Foto: Wir in Dortmund)

Im November des vergangenen Jahres startete der Heimatverein Hörde seine Podcast-Reihe „Zwischen Himmel und Hörde“. Immer am letzten Freitag der ungeraden Monate wird eine neue Folge auf dem Youtube-Kanal und bei Spotify eingestellt, die sich mit der Hörder Geschichte befasst. Willi Garth, der Ehrenvorsitzende des Heimatvereins, liest aus seinen Büchern und ergänzt die Geschichten um private Erlebnisse und Anekdoten.

Grafik: Markus Meeder

Jetzt erscheint die dritte Folge mit dem Titel „Piepenstock und die Geburt des Hüttenwerks, Ab- und Aufbau in China“. Darin berichtet Garth über die Gründung des Hörder Hüttenwerkes, auf welche Weise Arbeiter von weit her angeworben wurden und in Hörde eine neue Heimat fanden, bis zur letzten Schmelze nach 160 Jahren, dem blitzschnellen Abbruch durch chinesische Arbeiter und der Wiederinbetriebnahme in Shanghai.

Wer sich den Podcast auf dem Youtube-Kanal des Heimatvereins anschaut, hat die Gelegenheit, auch einige Bilder zu sehen, die beim Besuch einer Hörder Delegation in China entstanden sind. Dabei tauft Willi Garth in China ein Schiff auf den Namen „MS Hörde“.

Wir in Hörde 27.03.2024


Ruhr - Nachrichten 16.03.2024


Hörder Heimatmuseum öffnet am Sonntag

Das Hörder Heimatmuseum im Westflügel der Hörder Burg ist am

Sonntag, 17.03.2024 von 11.00 bis 13.00 Uhr geöffnet.

Im Monat März steht der Maler Karl Bärenfänger im Vordergrund. Bärenfänger ist ein Maler des Expressionismus und arbeitete als Kunstlehrer am Hörder Realgymnasium. Er gehörte der Gruppe „Das junge Rheinland“ an und wurde durch die bekannte Düsseldorfer Galeristin „Mutter Ey“ gefördert.

Das Hörder Heimatmuseum zeigt in seiner Dauerstellung das Ölgemälde „Hörder Hochöfen im Winter 1929“. Informationen über den Maler Karl Bärenfänger können jetzt auch über einen QR-Code, der unter dem Bild angebracht ist, mit dem Smartphone abgerufen werden.

Erstmals wird im Museum eine Zeichnung aus den 1960er-Jahren mit dem Titel „Feierabend in der Kolonie“ gezeigt. Sie zeigt eine Männerrunde, die ihren Feierabend in einem Garten der ehemaligen Kolonie Felizitas, die im Schatten der Hochöfen stand und ab 1975 gegen den Willen der Bewohner abgerissen wurde, verbringt. Der Maler des Bildes ist unbekannt.

Die Besucher erwartet im Heimatmuseum ein interessanter Einblick in die Hörder Geschichte.

Der Eintritt ist kostenfrei.

Weitere Infos über den Heimatverein Hörde finden Sie unter www.heimatverein-hoerde.de

Wir in Hörde 12.03.2024


 

Ruhr - Nachrichten 07.03.2024


Heimat ist, wo man sich wohlfühlt

Heimatverein hat die Hörde-Fahne neu aufgelegt

(vl) Raimund Schroeder und Bernhard Finkeldei vom Heimatverein präsentieren die Fahne. (Foto: Brücher/Heimatverein)

Als einziger Dortmunder Stadtbezirk besaß Hörde eigene Stadtrechte und war bis 1928 Kreisstadt des Kreises Hörde. 1340 gründeten Konrad von der Mark und Elisabeth von Kleve die Stadt Hörde. Einen rasanten Aufschwung nahm die Stadt durch die Gründung des Hüttenwerkes. Nach der 160-jährigen Stahlgeschichte ist Hörde heute ein Modell des Strukturwandels und hat sich aus dem Schatten der Hermannshütte zu einem modernen, freizeitorientierten Stadtteil entwickelt. Der Phoenix See und Phoenix-West sind zu Standorten geworden, wo Wohnen, Arbeiten und Entspannen im Einklang stehen.

Heimat ist da, wo man sich wohlfühlt, man seine Wurzeln schon immer hatte oder man seine Wurzeln neu ausgebreitet hat. Die Verbundenheit zu seiner Heimat kann man jetzt wieder mit dem Hissen der Hörde-Fahne zum Ausdruck bringen. Die Fahne zeigt das Hörder Wappen mit der Burg und dem märkischen Schachbalken.

Rechtzeitig zum Beginn des Frühlings hat der Heimatverein Hörde auf vielfachen Wunsch die Fahne mit den Maßen 1,5 x 1 m neu aufgelegt und bietet sie ab dem nächsten Museumsöffnungstag zum Preis von 28,00 Euro an.


Das Hörder Heimatmuseum im Westflügel der Hörder Burg, Hörder Burgstr. 18, hat am Donnerstag, 07. März 2024 von 15.00 – 17.00 Uhr geöffnet.

Gezeigt werden in der Dauerausstellung viele Exponate aus der Stadtgeschichte vom Mittelalter bis zur Neuzeit. Der Eintritt ist frei.

 

 

Weitere Infos über den Heimatverein Hörde finden Sie unter www.heimatverein-hoerde.de

 

Wir in Hörde 05.03.2024


 

Ruhr - Nachrichten 14.02.2024


 

Hörder Heimatmuseum zeigt alte Schreibmaschinen

Symbolfoto: freepik

Der Monat Februar steht im Hörder Heimatmuseum unter dem Thema „Als die Schreibmaschine nach Hörde kam“.

Als 1903 das Hörder Hüttenwerk die erste Schreibmaschine anschaffte, löste dies in der Verwaltung keine Begeisterung aus. Wilhelm Säbelstrom, der diese Zeit als Angestellter miterlebt hat, berichtet darüber, dass der Bürovorsteher die Maschine kurzer Hand auf den Dachboden der Hörder Burg verbannte, weil sie zu laut sei. Erst zwei Jahre später holte man sie wieder hervor, weil man nicht weiterhin rückständig erscheinen wollte.

Das Heimatmuseum hat in seinem Fundus einige Schreibmaschinen aus verschiedenen Zeitepochen, die ergänzt durch Leihgaben einen Einblick in die Geschichte einer Technik gewähren, die längst aus den Büros verschwunden ist.

Das Museum zeigt in seiner Dauerausstellung die Geschichte der einstigen Stadt Hörde, die Bedeutung der Hörder Hütte, aber auch vieles aus dem täglichen Leben der Bürger.

Der Heimatverein Hörde lädt zu einem Besuch des Museums am Donnerstag, 1. Februar 2024 von 15.00 – 17.00 Uhr ein. Der Eintritt ist frei.

Weitere Infos über den Heimatverein Hörde finden Sie unter

www.heimatverein-hoerde.de

Wir in Hörde 30.01.2024


 

Ruhr - Nachrichten 30.01.2024


 

Zwischen Himmel und Hörde –

Die zweite Episode der Podcast-Reihe ist online

 

Die südliche Brückeneinfahrt (Foto: Archiv Garth)

Viele warten schon gespannt auf die Fortsetzung der Podcastreihe „Zwischen Himmel und Hörde“, die der Heimatverein Hörde im November des vergangenen Jahres gestartet hat. Am 26. Januar las Willi Garth, der Ehrenvorsitzende des Heimatvereins Hörde, wieder einige Passagen aus seinen Büchern und ergänzte sie mit Anekdoten aus seiner Jugendzeit.

In der zweiten Episode geht es zunächst um die alte Hörder Brücke, die 1903 endlich das Zentrum der ständig wachsenden Stadt Hörde mit dem Süden verbunden hat, dann wendet sich Willi Garth der neueren Biergeschichte zu und Dr. Thomas Raphael, Gründer der Bergmann-Brauerei, spricht darüber, wie es zur Neugründung und Ansiedlung in Hörde kam.

Der Heimatverein Hörde stellt immer am letzten Freitag der ungeraden Monate eine neue Folge von „Zwischen Himmel und Hörde“ auf seinem Youtube-Kanal und bei Spotify ein.

https://www.youtube.com/@Heimatverein_Hoerde/videos

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von podcasters.spotify.com zu laden.

Inhalt laden

Weitere Infos über den Heimatverein Hörde finden Sie unter www.heimatverein-hoerde.de

Wir in Hörde 29.01.2024


Ruhr - Nachrichten 23.01.2024


 

Sepp Wigger – Portrait eines Hörder Künstlers

Heimatmuseum erinnert an den bekannten Kirchenmaler

Sepp Wigger (Archiv Heimatverein)

Das Hörder Heimatmuseum hat am Sonntag, 21. Januar 2024 von 11.00–13.00 Uhr geöffnet und zeigt die Geschichte Hördes vom Mittelalter bis zur Gegenwart.

Ausgrabungsfunde und zahlreiche Ausstellungsstücke lassen das alte Hörde erkennen. Die Anfänge der Industrialisierung, die 160-jährige Stahlgeschichte, die Hörder Brautradition sowie der Bergbau sind in einer umfangreichen Sammlung zu sehen. In der guten Stube wird ein Einblick in den Haushalt vergangener Jahre gewährt und altes Werkzeug erinnert an frühere Handwerksbetriebe.

Vor 50 Jahren starb in Hörde der bekannte Kirchenmaler Sepp Wigger. Seit 1924 war er als freischaffender Künstler und Innenarchitekt tätig. Allein nach dem 2. Weltkrieg gestaltete er 57 Kirchen und Kapellen in Westfalen. In Hörde malte er 1929 die Hörder Synagoge aus.

Das Heimatmuseum hat dem Leben und seinen Werken eine Bildershow gewidmet, die an diesem Tag gezeigt wird. Es sind auch zwei Aquarelle, die Wigger mit Hörder Motiven gemalt hat, ausgestellt.

Weitere Infos über den Heimatverein Hörde finden Sie unter www.heimatverein-hoerde.de

 

Wir in Hörde, 18.01.2024


 

Ruhr - Nachrichten 16.01.2024





Podcast-Reihe „Zwischen Himmel und Hörde“

Von Roland Müller

Ein Kohleblock so groß wie drei Fußbälle, historische Fotos vom Hoesch-Stahlwerk oder seinem Hochofen-Standort, Kostüme, Hörder Geschichten und Erinnerungen – all das findet man in den Ausstellungsräumen des Heimatvereins Hörde. Doch jetzt kommt etwas hinzu, was nicht greifbar, sondern eher hörbar oder auf dem Computer zu Hause sichtbar wird: eine Podcast-Reihe und ein YouTube-Kanal. In zweimonatigen Abständen wird es die Folgen in Audioform geben, sowie eine Videoversion auf dem frisch ins Leben gerufenen Youtube-Kanal „Heimatverein Hörde“. Jeweils am letzten Freitag aller ungeraden Monate geht eine neue Folge online.
„Zwischen Himmel und Hörde“ Audioversion
„Zwischen Himmel und Hörde“ Videoversion

Den Sprung in die elektronische Neuzeit erklärt die Vorsitzende des Heimatvereins Heike Regener: „Wir wollen für unseren Verein neue Zielgruppen erschließen und denken dabei vornehmlich an junge Leute.“ Den Anfang macht der Hörder Heimatforscher Willi Garth (85) mit einem Podcast „Zwischen Himmel und Hörde“. Garth liest aus seinen Büchern, erzählt Geschichten und Anekdoten, vergisst natürlich nicht die Wahrzeichen der Stadt wie Hörder Burg oder „Schlanke Mathilde“. Was muss man sich unter einem „Podcast“ vorstellen? Es handelt sich dabei um eine Audio-Datei, die der Hörer/die Hörerin abrufen kann, beim YouTube-Kanal ist der Ton noch mit Bildern unterlegt. Heike Regener denkt bei diesem Sprung in die moderne Nachrichtenübermittlung aber auch an die alte Generation, die vielleicht immer noch lieber ein Buch in die Hände nimmt: „Wie viele alte Leute können selbst mit Brille nicht mehr alles lesen, da freut man sich doch, in die Vergangenheit Hördes zu tauchen, dabei einfach nur zu hören und zu gucken.“ Mit seinem neuen Angebot will der Heimatverein eine nach oben gerichtete Linie unterstreichen, die Hörde insgesamt in den letzten 15 bis 20 Jahren gezeichnet hat, sagt Heike Regener: „Man muss sich doch nur an das gammlige Stahlwerk erinnern und heute den Phoenixsee sehen.“ Auch der Pressesprecher des Vereins, Raimund Schroeder, sieht eine positive Entwicklung Hördes, „wenn gleich man die eine oder andere öffentliche Förderung nicht zum Ende gebracht hat.“ Der Blick des Heimatvereins ist in jedem Fall in die Zukunft gerichtet. Die nächsten Podcasts sind mit Willi Garth bereits geplant, in jeweils zweimonatigen Abständen wird es die Folgen in Audioform geben, sowie eine Videoversion auf dem YouTube-Kanal. Dabei ist der Heimatverein immer auf der Suche nach Zeitzeugen, die über Hörde aus eigenem Erleben heraus authentisch berichten können.

 

Hörder Forum 02.01.2024





 

Erinnerungen an eine vergangene Zeit – Hörder Heimatmuseum öffnet ein letztes Mal seine Weihnachtsausstellung

Viel Beachtung fanden die Weihnachtsfotos  (Foto: Brücher/Heimatverein)

Viel Beachtung fanden die Weihnachtsfotos (Foto: Brücher/Heimatverein)

Wochenlang liefen die Vorbereitungen für eine Weihnachtsausstellung im Hörder Heimatmuseum. Viele Weihnachtsfotos aus den 40er bis 70er Jahren, die Hörder dem Heimatverein zur Verfügung stellten, wurden aufbereitet und ansprechend arrangiert. Jedes Jahrzehnt bekam eine kurze Beschreibung, wodurch das Weihnachtsfest besonders geprägt wurde. Alle Ausstellungsstücke haben ein Legendenschild, das nicht nur das Alter angibt, sondern auch manchmal eine Geschichte erzählt.

Zentraler Punkt der Ausstellung ist ein festlicher Tannenbaum, der liebevoll geschmückt wurde. Mundgeblasene, farbig bemalte Kugeln und Zapfen aus der Zeit um 1900, silberne Kugeln, Glöckchen, Zapfen, kleine Vögel und eine für die damalige Zeit typische Weihnachtsbaumspitze mit Glöckchen aus den 1920er-Jahren zieren den Baum. Und nicht zu vergessen, das Lametta.

Weihnachtsbaumständer, verschiedene Krippen, ein spielbereites Symphonion von 1900, ein Grammophon aus 1920 und Schallplatten mit Weihnachtsmusik der 50er und 60er Jahre lassen Erinnerungen wach werden.

Von den zahlreichen Besuchern sind oft Worte zu hören, wie „Ja so sah das bei uns früher auch aus“ oder „Sieh mal, diese leuchtenden Kinderaugen“. Erinnerungen an die eigene Kindheit und Erlebnisse rund um Weihnachten werden ausgetauscht und die Jüngeren sind überrascht, welche Geschenke es früher zu Weihnachten gab.

Eine letzte Gelegenheit, die Weihnachtsausstellung zu besuchen, besteht am Donnerstag, 04.01.2024 von 15.00 – 17.00 Uhr. Dann öffnet das Heimatmuseum wieder seine Türen.

Selbstverständlich ist auch die Dauerstellung mit der Geschichte Hördes, dem Bergbau, der Stahlherstellung und der Brautradition zu besichtigen.

Weitere Infos über den Heimatverein Hörde finden Sie unter www.heimatverein-hoerde.de

Wir in Hörde 31.12.2023