Presse-Archiv 2025

 

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Ruhr-Nachrichten, 20.12.2025

Ruhr-Nachrichten, 18.12.2025

Willi Garth erzählt von verschiedenen adventlichen und vorweihnachtlichen Veranstaltungen in Hörde. Fotomontage: Markus Meeder

„Zwischen Himmel und Hörde“

Ho ho ho – Jetzt wird es weihnachtlich!

Seit zwei Jahren produziert der Heimatverein Hörde den Podcast „Zwischen Himmel und Hörde“ und stellt ihn am letzten Freitag eines ungeraden Monats online. Passend zum 1. Advent hält Willi Garth, der Ehrenvorsitzende des Heimatvereins, diesmal einen Rückblick auf Veranstaltungen in der Adventszeit, an die sich viele Hörder gern erinnern. So gab es strahlende Kinderaugen, als auf dem Brezelmarkt eine Riesenbrezel angeschnitten wurde.

Willi Garth blickt aber auch noch weiter zurück in die Zeit, als er selbst ein Kind war. Seine Kindheitserinnerungen zeugen von rührenden Momenten der Kriegszeiten. Er erzählt von fast vergessenen Bräuchen und die Zuschauenden erfahren, wie Weihnachten in Zeiten des Krieges und der Entbehrung wirklich war.

Zwischen improvisierten Geschenken und dem selbstgebauten Weihnachtsbaumständer vom Phoenixwerk hören Sie eine besonders berührende, wahre Geschichte: "Der heimliche Gast" – ein Moment tiefer Menschlichkeit an Weihnachten 1944, der Gänsehaut verursacht.

Der Podcast ist auf dem youtube-Kanal des Heimatvereins Hörde zu sehen.

Einen Weihnachtsbaum, wie ihn Willi Garth in seinem Podcast beschreibt, hat der Heimatverein Hörde in seinem Museum aufgebaut. Silberne Glaskugeln, eine Spitze mit Glöckchen, Vögeln auf den Zweigen, Kerzen und nicht zu vergessen, Lametta. Zu sehen ist der Baum an den Öffnungstagen 21.12.25 und 8.1.26.

Stadtheimatpflege 6.12.2025

Podcast erzählt Hörder Weihnachtsgeschichten

eine Reise durch Erinnerungen und Traditionen

Foto: Raimund Schroeder

Der Heimatverein Hörde rückt in seiner aktuellen Podcast-Folge die Adventszeit in den Mittelpunkt. „Zwischen Himmel und Hörde“, das regelmäßige Audioformat des Vereins, widmet sich diesmal dem Beginn der Weihnachtszeit und erscheint passend zum ersten Adventswochenende. Ehrenvorsitzender Willi Garth nimmt die Zuhörerinnen und Zuhörer mit auf eine atmosphärische Reise durch Erinnerungen, Traditionen und persönliche Erlebnisse.

Garth berichtet von vorweihnachtlichen Momenten, die vielen Menschen in Hörde noch vertraut sind – etwa vom Anschnitt einer riesigen Brezel auf dem Brezelmarkt, der seit Jahren für strahlende Kinderaugen sorgt. Zugleich blickt er auf seine Kindheit zurück und erzählt eindrücklich von Advents- und Weihnachtsfeiern während der Kriegszeit. Zwischen improvisierten Geschenken, einem handgefertigten Baumständer aus dem Phoenixwerk und längst vergessenen Bräuchen steht eine Geschichte besonders im Mittelpunkt: „Der heimliche Gast“, ein bewegender Moment aus dem Jahr 1944, der bis heute berührt.

 

Zu sehen ist die Podcast-Folge auf dem YouTube-Kanal des Heimatvereins Hörde. Parallel dazu hat der Verein in seinem Museum einen Weihnachtsbaum aufgebaut, der mit Glaskugeln, Vögeln, Kerzen, Spitze und Lametta an jene Zeit erinnert, von der Willi Garth im Podcast berichtet. Besichtigen lässt sich der Baum an den Öffnungstagen am 4. Dezember, 21. Dezember 2025 und 8. Januar 2026.

Weitere Informationen zum Verein und seinen Projekten sind online abrufbar.

Wir in Hörde, 01.12.2025

Ruhr-Nachrichten 01.12.2025

 

 

 

Hörder Heimatmuseum öffnet wieder mit einer Weihnachtsausstellung „Hörder“ Krippen

Weihnachtskrippe in St. Benno (Benninghofen) Foto: Rolf – Jürgen Spieker
Weihnachtskrippe in St. Benno (Benninghofen) Foto: Rolf – Jürgen Spieker

Das Hörder Heimatmuseum im Westflügel der Hörder Burg war sechs Wochen wegen Umbau geschlossen. Fleißige Hände haben die Abteilungen Bier und Medizintechnik renoviert, neu eingerichtet und gestaltet. Am Donnerstag, 04. Dezember 2025 laden wir von 15.00 – 17.00 Uhr zur Wiedereröffnung ein. Es gibt viel Neues und Altes zu entdecken.
Gleichzeitig eröffnen wir im weihnachtlich geschmückten Museum eine Ausstellung mit Fotos der „Hörder“ Krippen.

Rolf-Jürgen Spieker hat die Weihnachtskrippen in Hörde, Benninghofen, Berghofen, Höchsten und Wellinghofen in zahlreichen Bildern mit vielen Details festgehalten.
Ein Tannenbaum mit Weihnachtsschmuck aus der Zeit von 1900-1920 und alte Musikinstrumente, mit denen in den Familien zu Weihnachten musiziert wurde, werden gezeigt.
Zum Stöbern für Liebhaber lädt eine Fundgrube ein. Hier werden überzählige Bücher und Gegenstände gegen eine kleine Spende abgegeben.
Weitere Infos über den Heimatverein Hörde finden Sie unter www.heimatverein-hoerde.de

Hörder Forum 26.11.2025

 

Ruhr-Nachrichten 28.11.2025

 

Hörder Heimatmuseum ist vorübergehend geschlossen

Der Hörder Heimatverein betreibt das Heimatmuseum in der Hörder Burgstraße. (Archivfoto: Wir in Dortmund)

Der Hörder Heimatverein betreibt das Heimatmuseum in der Hörder Burgstraße (Archivfoto: Wir in Dortmund)

Der Heimatverein Hörde baut sein Museum um und gestaltet die Abteilungen zur Biergeschichte und Medizintechnik neu. Deshalb bleibt das Museum am Donnerstag, 06. November 2025 und am Sonntag, 16. November 2025 geschlossen.

Zur Wiedereröffnung im weihnachtlich geschmückten Museum am Donnerstag, 04. Dezember 2025 lädt der Heimatverein von 15.00 – 17.00 Uhr schon jetzt ein.

Weitere Infos über den Heimatverein Hörde finden Sie unter www.heimatverein-hoerde.de

Wir in Hörde, 05.11.2025

Ruhr - Nachrichten 04.11.2025

 

Gaumenfreuden aus Westfalen: Bier, Schinken, Pumpernickel und Stielmus

Erneut macht Heimatforscher Willi Garth den Zuschauenden in seinem neuen Podcast die westfälische Küche schmackhaft und bekommt diesmal tatkräftige Unterstützung von Koch Günther Overkamp-Klein.  (Fotomontage: Markus Meeder)

Erneut macht Heimatforscher Willi Garth den Zuschauenden in seinem neuen Podcast die westfälische Küche schmackhaft und bekommt diesmal tatkräftige Unterstützung von Koch Günther Overkamp-Klein. (Fotomontage: Markus Meeder)

Bis zur Eingemeindung nach Dortmund 1928 lautete die postalische Adresse „Hörde in Westfalen“. Und so waren die Hörder schon früh mit dem Bierbrauen und der westfälischen Küche vertraut. Bereits beim 1339 gegründeten Kloster Clarenberg ist ein Brauhaus belegt. Zahlreiche kleine Gasthausbrauereien und später wenige größere Braustätten versorgten die Hörder mit dem erfrischenden Getränk. 1998 endete mit der Stilllegung der Stiftsbrauerei eine lange Tradition.

Neben dem „flüssigen Brot“ gehörte auch richtiges Brot auf den Tisch der Hörder. Auf den Hörder Höfen und später in Bäckereien wurde die westfälische Spezialität Pumpernickel gebacken, ein kastenförmiges Riesenbrot aus Roggenkörnern, das lange haltbar war.

 

Im Hörder Heimatmuseum gibt es eine alte Ansichtskarte mit dem Hörder Stadtpanorama, einem Brotlaib und dem Spruch: „ Es grüßt Euch Hörde, die ehrsame Stadt, die stets gastliche Bürger hat. Pumpernickel, Bier und Schinken sollen hier Euch freundlich winken.“ Die Karte wurde 1911 von Hörde in die Hauptstadt Berlin verschickt.

Besonders berühmt wurden die westfälischen Spezialitäten durch ein Kirchenfenster über dem Nordportal der Wiesenkirche in Soest. Ein unbekannter Künstler hat dort um 1500 Jesus mit seinen Jüngern beim „Westfälischen Abendmahl“ dargestellt. Anstelle von ungesäuertem Brot und Wein gibt es Schinken, Pumpernickel, Bier und Schnaps.

Fester Bestandteil der Hörder Küche war auch das oft im eigenen Garten geerntete Stielmus. Wie man aus den jungen Blättern und Stielen des Rübengewächses ein köstliches Gericht zaubern kann, erzählt der bekannte Koch Günther Overkamp-Klein. Die Zeit für Stielmus beginnt jetzt im Herbst aufs Neue.

Aus Stielmus und Pumpernickel sind heute wahre Delikatessen geworden.

Der Podcast ist auf dem youtube-Kanal des Heimatvereins Hörde (https://www.youtube.com/@Heimatverein_Hoerde) zu sehen.


Weitere Infos über den Heimatverein Hörde finden Sie unter www.heimatverein-hoerde.de

Wir in Hörde 09.10.2025

Wolfgang Buntrock (l.) als Graf Konrad und Heike Buntrock als Elisabeth von Cleve. (Foto: Andreas Brücher)

Verlesung der Hörder Stadtrechte

Eine schöne Tradition auf dem Erntefest 2025

Graf Konrad von der Mark verlieh dem Dorf Hörde im Jahre 1340, also vor nunmehr 685 Jahren, feierlich die Stadtrechte. An dieses bedeutende Ereignis für Hörde erinnerte der Heimatverein Hörde mit der Verlesung der Stadtrechte auf dem Hörder Erntefest 2025.

Am Sonntag fuhren Graf Konrad von der Mark und seine Gemahlin Elisabeth von Cleve in einer Kutsche auf den Platz an der Schlanken Mathilde. Markus Stock vom Hörder Heimatverein begrüßte das Regentenpaar stellvertretend für alle Hörder Bürger und erinnerte daran, dass Konrad und Elisabeth auf der Hörder Burg gelebt und viele Feste gefeiert haben.

„685 Jahre nach der erstmaligen Verleihung der Stadtrechte wollen wir dessen eingedenk dieses Recht heute feierlich erneuern. Wir gestatten, dass zu diesem Gedächtnis jährlich ein großes Fest gehalten wird. Köstliches Gebräu und edler Wein sollen Euch laben. Gesottenes und Gebratenes mögen Euren Gaumen erfreuen. Allen Hörder Bürgern und allen Gästen aus Nah und Fern mögen die Festlichkeiten ein gar köstlich Vergnügen, Lust und Geselligkeit bereiten“, diese Worte sprach Graf Konrad und erntete großen Beifall dafür.

Stadtheimatpflege, 08.10.2025

 

Verlesung der Stadtrechte – eine schöne Tradition auf dem Erntemarkt 2025

Wolfgang Buntrock (l.) als Graf Konrad und Heike Buntrock als Elisabeth von Cleve. (Foto: Andreas Brücher)

Wolfgang Buntrock (l.) als Graf Konrad und Heike Buntrock als Elisabeth von Cleve
(Foto: Andreas Brücher)

Graf Konrad von der Mark verlieh dem Dorf Hörde im Jahre 1340, also vor nunmehr 685 Jahren, feierlich die Stadtrechte. An dieses bedeutende Ereignis für Hörde erinnerte der Heimatverein Hörde mit der Verlesung der Stadtrechte.

Am Sonntag fuhren Graf Konrad von der Mark und seine Gemahlin Elisabeth von Cleve in einer Kutsche auf den Platz an der Schlanken Mathilde. Markus Stock vom Hörder Heimatverein begrüßte das Regentenpaar stellvertretend für alle Hörder Bürger und erinnerte daran, dass Konrad und Elisabeth auf der Hörder Burg gelebt und viele Feste gefeiert haben.

„685 Jahre nach der erstmaligen Verleihung der Stadtrechte wollen wir dessen eingedenk dieses Recht heute feierlich erneuern. Wir gestatten, dass zu diesem Gedächtnis jährlich ein großes Fest gehalten wird. Köstliches Gebräu und edler Wein sollen Euch laben. Gesottenes und Gebratenes mögen Euren Gaumen erfreuen. Allen Hörder Bürgern und allen Gästen aus Nah und Fern mögen die Festlichkeiten ein gar köstlich Vergnügen, Lust und Geselligkeit bereiten“, diese Worte sprach Graf Konrad und erntete großen Beifall dafür.

Weitere Infos über den Heimatverein Hörde finden Sie unter www.heimatverein-hoerde.de

Wir in Hörde, 08.10.2025

Ruhr-Nachrichten 08.10.2025

 

Hörder Heimatmuseum öffnet heute wieder seine Türen

Das Hörder Heimatmuseum im Westflügel der Hörder Burg, Hörder Burgstr. 18 ist am Donnerstag, 02. Oktober von 16.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.

In der Dauerausstellung erwartet die Besuchenden ein interessanter Einblick in die Hörder Geschichte. Bergbau, 160 Jahre Stahlstandort und die Brautradition haben Hörde geprägt. In der „Guten Stube“ erhält man einen Eindruck vom Leben der Menschen in der früheren Zeit.

Die Fundgrube ist wieder gut bestückt und bietet Liebhabern die Möglichkeit, überzählige Bücher und Utensilien gegen eine kleine Spende zu erwerben.

Der Eintritt ist kostenfrei.

Weitere Infos über den Heimatverein Hörde finden Sie unter www.heimatverein-hoerde.de

Wir in Hörde, 02.10.2025

Ruhr-Nachrichten 02.10.2025

Gaumenfreuden aus Westfalen: Bier, Schinken, Pumpernickel und Stielmus

Kirchenfenster Wiesenkirche Soest. Von Agp - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=16142554
Kirchenfenster Wiesenkirche Soest. Von Agp – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=16142554

Erneut macht Heimatforscher Willi Garth den Zuschauenden in seinem neuen Podcast die westfälische Küche schmackhaft und bekommt diesmal tatkräftige Unterstützung von Koch Günther Overkamp-Klein.
Bis zur Eingemeindung nach Dortmund 1928 lautete die postalische Adresse „Hörde in Westfalen“. Und so waren die Hörder schon früh mit dem Bierbrauen und der westfälischen Küche vertraut. Bereits beim 1339 gegründeten Kloster Clarenberg ist ein Brauhaus belegt. Zahlreiche kleine Gasthausbrauereien und später wenige größere Braustätten versorgten die Hörder mit dem erfrischenden Getränk. 1998 endete mit der Stilllegung der Stiftsbrauerei eine lange Tradition.
Neben dem „flüssigen Brot“ gehörte auch richtiges Brot auf den Tisch der Hörder. Auf den Hörder Höfen und später in Bäckereien wurde die westfälische Spezialität Pumpernickel gebacken, ein kastenförmiges Riesenbrot aus Roggenkörnern, das lange haltbar war.


Im Hörder Heimatmuseum gibt es eine alte Ansichtskarte mit dem Hörder Stadtpanorama, einem Brotlaib und dem Spruch: „ Es grüßt Euch Hörde, die ehrsame Stadt, die stets gastliche Bürger hat. Pumpernickel, Bier und Schinken sollen hier Euch freundlich winken.“ Die Karte wurde 1911 von Hörde in die Hauptstadt Berlin verschickt.
Besonders berühmt wurden die westfälischen Spezialitäten durch ein Kirchenfenster über dem Nordportal der Wiesenkirche in Soest. Ein unbekannter Künstler hat dort um 1500 Jesus mit seinen Jüngern beim „Westfälischen Abendmahl“ dargestellt. Anstelle von ungesäuertem Brot und Wein gibt es Schinken, Pumpernickel, Bier und Schnaps.
Fester Bestandteil der Hörder Küche war auch das oft im eigenen Garten geerntete Stielmus. Wie man aus den jungen Blättern und Stielen des Rübengewächses ein köstliches Gericht zaubern kann, erzählt der bekannte Koch Günther Overkamp-Klein. Die Zeit für Stielmus beginnt jetzt im Herbst aufs Neue
Aus Stielmus und Pumpernickel sind heute wahre Delikatessen geworden.

Der Podcast ist auf dem youtube-Kanal des Heimatvereins Hörde zu sehen.
Weitere Infos über den Heimatverein Hörde finden Sie unter www.heimatverein-hoerde.de

Hörder Forum, 29.09.2025

Ruhr-Nachrichten 19.09.2025

 

Hörder Heimatmuseum ist in Dortmunder Museumsnacht geöffnet

Hörder Geschichte(n) entdecken

(Foto: Archiv Heimatverein)

Foto: Archiv Heimatverein

Das Hörder Heimatmuseum im Westflügel der Hörder Burg, Hörder Burgstr. 18 öffnet am Samstag, 20. 09.2024 von 16.00–22.00 Uhr seine Ausstellung.

Der Heimatverein Hörde bewahrt seit vielen Jahren die Jahrhunderte alte Geschichte Hördes, macht sie erlebbar und erzählt sie weiter.

In der Dauerausstellung zeigen viele Exponate, wie sich Hörde von einem kleinen Dorf in Westfalen, dem der Graf von der Mark 1340 Stadtrechte verliehen hat, zu einer bedeutenden Industriestadt entwickelte und wie die Menschen dort lebten. Kohle, Eisen und Bier haben Hörde geprägt. Heute ist es ein Beispiel für den gelungenen Strukturwandel.

Der Heimatverein bietet um 17.00, 19.00 und 21.00 Uhr Führungen durch die Ausstellung an. Die Führung um 19.00 Uhr hat den Themenschwerpunkt „Hörder Bier“.

Eintritt und Führungen sind kostenfrei.

Zum Stöbern für Liebhaber lädt eine Fundgrube ein. Hier werden überzählige Bücher und Gegenstände gegen eine kleine Spende abgegeben.

Weitere Infos über den Heimatverein Hörde finden Sie unter www.heimatverein-hoerde.de

Wir in Hörde 18.09.2025

 

Ruhr-Nachrichten 18.09.2025

 

Ruhr-Nachrichten 11.09.2025

Ruhr-Nachrichten 03.09.2025

 

Hörder Heimatmuseum lädt ein zur Sonderausstellung „Ein Ziegeldom für Hörde“

Als ersten Besucher konnte Raimund Schroeder (r.) bei der Ausstellungseröffnung Pfarrer Norbert Appel, der 10 Jahre in der Stiftsgemeinde tätig war, begrüßen. (Foto: Andreas Brücher)

Als ersten Besucher konnte Raimund Schroeder (r.) bei der Ausstellungseröffnung Pfarrer Norbert Appel, der 10 Jahre in der Stiftsgemeinde tätig war, begrüßen. (Foto: Andreas Brücher)

Anlass für die Ausstellung ist die Einweihung der Hörder Stiftskirche vor 160 Jahren. Pfarrer Heinrich Wigger, nach dem in Hörde eine Straße benannt ist, ließ in nur zwei Jahren eine neue Kirche als Ersatz für die zu kleine und baufällige Klosterkirche bauen. Die Tatsache, dass die Kirche aus zwei Millionen Ziegelsteinen und Sandstein errichtet wurde, gab ihr schnell den Namen „Ziegeldom“.

Die Ausstellung zeigt in zahlreichen Bildern die dem Zeitgeist geschuldeten Veränderungen im Lauf der Jahrzehnte, den Wiederaufbau nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg und die gelungene Restaurierung.

Die nächste Gelegenheit zum Besuch der Ausstellung ist am  Sonntag, 17.08.2025 von 11.00 bis 13.00 Uhr
im Hörder Heimatmuseum im Westflügel der Hörder Burg, Hörder Burgstr. 18.

Die Besuchenden erwartet in der Dauerausstellung ein interessanter Einblick in die Hörder Geschichte vom frühen Mittelalter bis zur Neuzeit.

Um 11.30 Uhr wird eine ca. 1-stündige Führung angeboten. Führung und Eintritt sind kostenfrei.

In der Fundgrube finden Liebhaber überzählige Bücher und Exponate, die gegen eine kleine Spende abgegeben werden.

Weitere Infos über den Heimatverein Hörde finden Sie unter www.heimatverein-hoerde.de

Wir in Hörde 15.08.2025

Ruhr-Nachrichten 14.08.2025

Die Stiftskirche St. Clara in Hörde. Foto: Archiv Heimatverein

Ein „Ziegeldom“ für Hörde

Hörder Heimatmuseum zeigt eine Sonderausstellung aus Anlass der Weihe der Stiftskirche St. Clara vor 160 Jahren

Vor 160 Jahren konnte der Paderborner Bischof Konrad Martin am 30. Mai 1865 nach nur zwei Jahren Bauzeit die neue Stiftskirche in Hörde einweihen.

Die dreischiffige Basilika aus zwei Millionen Ziegelsteinen entstand nach Plänen des Diözesanbaumeisters Arnold Güldenpfennig im neugotischen Stil als Ersatz für die baufällige und viel zu kleine Klosterkirche.

Raimund Schroeder vom Heimatverein Hörde hat aus dem Archiv des Vereins Bilder zusammengestellt, die die Veränderungen im Lauf der Jahrzehnte, den Wiederaufbau nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg, die gelungene Restaurierung und den heutigen Zustand zeigen.

Die Sonderausstellung ist erstmals am Donnerstag, 07. August 2025 von 16.00 – 18.00 Uhr im Hörder Heimatmuseum, Hörder Burgststr. 18, zu sehen und wird bis zum 14. September gezeigt.

In der Dauerausstellung werden die Geschichte Hördes, des Bergbaus, der Stahlherstellung, des Brauwesens und des täglichen Lebens gezeigt. In einer Fundgrube können Liebhaber überzählige Bücher und Exponate finden, die gegen eine kleine Spende abgegeben werden.

Der Eintritt ist kostenfrei. Weitere Infos über den Heimatverein Hörde finden Sie unter Heimatverein Hörde.

Stadtheimatpflege 09.08.2025

Heimatforscher Willi Garth macht einen Ausflug nach Brünninghausen und die Hörder Stiftskirche. Fotomontage: Markus Meeder

„Zwischen Himmel und Hörde“

Der elfte Podcast des Hörder Heimatvereins ist erschienen

Den zahlreichen Besuchern des Rombergparks mit seinem herrlichen Baumbestand sind heute nur noch das erhaltene Torhaus und der stark verfallene Gutshof bekannt. In seiner neuesten Folge (11.) der Podcastreihe „Zwischen Himmel und Hörde“ lässt der Ehrenvorsitzende des Heimatvereins Hörde das prächtige Schloss und ein weiteres Gebäude, das Bleichhäuschen, wieder erstehen und erzählt vom Leben der angesehenen Adelsfamilie von Romberg.

Der Podcast ist auf dem youtube-Kanal des Heimatvereins Hörde zu sehen.

Stadtheimatpflege 09.08.2025

Ruhr-Nachrichten 04.08.2025

Ein „Ziegeldom“ für Hörde

Hörder Heimatmuseum zeigt eine Sonderausstellung aus Anlass der Weihe der Stiftskirche St. Clara vor 160 Jahren

Das Foto zeigt die Stiftskirche kurz vor ihrer Fertigstellung.
(Foto: Archiv Heimatverein)

Das Foto zeigt die Stiftskirche kurz vor ihrer Fertigstellung. (Foto: Archiv Heimatverein)

Vor 160 Jahren konnte der Paderborner Bischof Konrad Martin am 30. Mai 1865 nach nur zwei Jahren Bauzeit die neue Stiftskirche in Hörde einweihen.

Die dreischiffige Basilika aus zwei Millionen Ziegelsteinen entstand nach Plänen des Diözesanbaumeisters Arnold Güldenpfennig im neugotischen Stil als Ersatz für die baufällige und viel zu kleine Klosterkirche.

Raimund Schroeder vom Heimatverein Hörde hat aus dem Archiv des Vereins Bilder zusammengestellt, die die Veränderungen im Lauf der Jahrzehnte, den Wiederaufbau nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg, die gelungene Restaurierung und den heutigen Zustand zeigen.


Die Sonderausstellung ist erstmals am Donnerstag, 07. August 2025 von 16.00 – 18.00 Uhr im Hörder Heimatmuseum, Hörder Burgststr. 18, zu sehen und wird bis zum 14. September gezeigt.

In der Dauerausstellung werden die Geschichte Hördes, des Bergbaus, der Stahlherstellung, des Brauwesens und des täglichen Lebens gezeigt.

In einer Fundgrube können Liebhaber überzählige Bücher und Exponate finden, die gegen eine kleine Spende abgegeben werden.

Der Eintritt ist kostenfrei.


Weitere Infos über den Heimatverein Hörde finden Sie unter www.heimatverein-hoerde.de

Wir in Hörde 03.08.2025

Ruhr-Nachrichten 31.07.2025

Neuer Podcast: Heimatverein Hörde erinnert an das Schloss Romberg und seine Bewohner

In der Nähe des Sumpfzypressenteiches hat dieses mit Wassergräben umgebene Gebäude gestanden. Es wurde Bleichhäuschen genannt. Ob der „Tolle Bomberg“ auch hier einmal seine derben Streiche ausgeheckt hat, ist nicht überliefert. (Rekonstruktion: Markus Meeder). 
Schloss Romberg und auch das Bleichhäuschen wurden nach Bombenschäden im 2. Weltkrieg leider abgerissen.

In der Nähe des Sumpfzypressenteiches hat dieses mit Wassergräben umgebene Gebäude gestanden. Es wurde Bleichhäuschen genannt. Ob der "Tolle Bomberg" auch hier einmal seine derben Streiche ausgeheckt hat, ist nicht überliefert. (Rekonstruktion: Markus Meeder). Schloss Romberg und auch das Bleichhäuschen wurden nach Bombenschäden im 2. Weltkrieg leider abgerissen.

Den zahlreichen Besuchern des Rombergparks mit seinem herrlichen Baumbestand sind heute nur noch das erhaltene Torhaus und der stark verfallene Gutshof bekannt. In seiner neuesten Folge (11.) der Podcastreihe „Zwischen Himmel und Hörde“ lässt der Ehrenvorsitzende des Heimatvereins Hörde das prächtige Schloss und ein weiteres Gebäude, das Bleichhäuschen, wieder erstehen und erzählt vom Leben der angesehenen Adelsfamilie von Romberg.

Ursprünglich war die alte Wasserburg nach ihrem Erbauer Nortkerken (Nortkirchen) benannt. Durch den Verkauf an die Familie Romberg erhielt das Schloss später seinen neuen Namen. Die Familie von Romberg baute den im Laufe der Jahre ererbten Guts- und Zechenbesitz aus und engagierte sich auch in der Politik.

 

1859 stiftete Clemens von Romberg der Hörder Stiftsgemeinde eine wertvolle gotische Turmmonstranz. Anlass war der Wiedereintritt seines Vaters Gisbert I. in die katholische Kirche. Bei einem Besuch in der Stiftskirche erläutert Willi Garth den Aufbau der Monstranz. Clemens von Romberg stiftete auch die ersten drei Glocken für die vor 160 Jahren erbaute neue Stiftskirche.

Einen besonderen Namen machte sich Gisbert II. Er war der Sohn des Clemens von Romberg. Gisbert I. machte mit ausschweifenden Gelagen und Streichen auf sich aufmerksam und diente 1923 letztlich zur Vorlage für den Erfolgsroman „Der tolle Bomberg“, der gleich zweimal (1932 und 1957) verfilmt wurde.

Aus Rücksicht auf die angesehene Familie hatte man den Namen in „Bomberg“ geändert.

Der Podcast bietet auf kurzweilige Art Geschichte und Geschichten rund um Hörde und zeigt interessante Rekonstruktionen aus dem Rombergpark.


Zu sehen ist der Podcast ist auf dem youtube-Kanal des Heimatvereins Hörde (https://www.youtube.com/@Heimatverein_Hoerde)

Weitere Infos über den Heimatverein Hörde finden Sie unter www.heimatverein-hoerde.de

Neuer Podcast: Heimatverein Hörde erinnert an das Schloss Romberg und seine Bewohner

Heimatforscher Willi Garth macht einen Ausflug nach Brünninghausen und die Hörder Stiftskirche. (Fotomontage: Markus Meeder)
Wir in Hörde 29.07.2025

Heimatverein Hörde erinnert an das Schloss Romberg und seine Bewohner

Heimatforscher Willi Garth macht einen Ausflug nach Brünninghausen und die Hörder Stiftskirche. Fotomontage: Markus Meeder
Heimatforscher Willi Garth macht einen Ausflug nach Brünninghausen und die Hörder Stiftskirche. Fotomontage: Markus Meeder

Podcast No. 11 | Den zahlreichen Besuchenden des Rombergparks mit seinem herrlichen Baumbestand sind heute nur noch das erhaltene Torhaus und der stark verfallene Gutshof bekannt. In seiner neuesten 11. Folge der Podcastreihe „Zwischen Himmel und Hörde“ lässt der Ehrenvorsitzende des Heimatvereins Hörde das prächtige Schloss und ein weiteres Gebäude, das Bleichhäuschen, wieder erstehen und erzählt vom Leben der angesehenen Adelsfamilie von Romberg.
Ursprünglich war die alte Wasserburg nach ihrem Erbauer Nortkerken (Nortkirchen) benannt. Durch den Verkauf an die Familie Romberg erhielt das Schloss später seinen neuen Namen. Die Familie von Romberg baute den im Laufe der Jahre ererbten Guts- und Zechenbesitz aus und engagierte sich auch in der Politik.
1859 stiftete Clemens von Romberg der Hörder Stiftsgemeinde eine wertvolle gotische Turmmonstranz.

Anlass war der Wiedereintritt seines Vaters Gisbert I. in die katholische Kirche. Bei einem Besuch in der Stiftskirche erläutert Willi Garth den Aufbau der Monstranz. Clemens von Romberg stiftete auch die ersten drei Glocken für die vor 160 Jahren erbaute neue Stiftskirche.
Einen besonderen Namen machte sich Gisbert II. Er war der Sohn des Clemens von Romberg. Gisbert I. machte mit ausschweifenden Gelagen und Streichen auf sich aufmerksam und diente 1923 letztlich zur Vorlage für den Erfolgsroman „Der tolle Bomberg“, der gleich zweimal (1932 und 1957) verfilmt wurde.Aus Rücksicht auf die angesehene Familie hatte man den Namen in „Bomberg“ geändert.
Der Podcast bietet auf kurzweilige Art Geschichte und Geschichten rund um Hörde und zeigt interessante Rekonstruktionen aus dem Rombergpark.
Schloss Romberg und auch das Bleichhäuschen wurden nach Bombenschäden im 2. Weltkrieg leider abgerissen.
Zu sehen ist der Podcast ist auf dem youtube-Kanal des Heimatvereins Hörde
Weitere Infos über den Heimatverein Hörde finden Sie unter www.heimatverein-hoerde.de

Hörder Forum 28.07.2025

Heimatverein Hörde lädt Sonntag zum Museumsbesuch ein

Erstmals im Museum ausgestellt: Ölgemälde von Sepp Wigger aus dem Jahr 1948.
(Foto: Raimund Schroeder)

Erstmals im Museum ausgestellt: Ölgemälde von Sepp Wigger aus dem, Jahr 1948 (Foto: Raimund Schroeder)

Anläßlich der Weihe der Hörder Stiftskirche vor 160 Jahren zeigt der Heimatverein Hörde ein aus Platzgründen bisher nicht ausgestelltes Ölbild des Hörder Künstlers und Kirchenmalers Sepp Wigger.

Das Bild zeigt einen Blick auf die Stiftskirche in Hörde aus einem Fenster. Nach der Zerstörung der Kirche im 2. Weltkrieg sehnte Sepp Wigger den Wiederaufbau so sehr herbei, dass er sie bereits 1948 in alter Pracht wieder erstehen ließ. Tatsächlich wurde sie aber nur mit einem verkleinerten Turm wieder aufgebaut. Erst 1988 wurde der Turm bei der Restaurierung in der ursprünglichen Form und Höhe wieder hergestellt.

Das Bild ist auf Holz gemalt und hat einen massiven, selbstgefertigten und gemalten Rahmen.

Das Hörder Heimatmuseum im Westflügel der Hörder Burg ist am Sonntag, 20.07.2025 von 11.00-13.00 Uhr geöffnet.

Die Ausstellung umfasst die Hörder Stadtgeschichte, die Entwicklung zum bedeutenden Stahlstandort, den Bergbau, die Brautradition und den erfolgreichen Strukturwandel. Um 11.30 Uhr bieten wir eine ca. 1-stündige Führung an. Eintritt und Führung sind kostenfrei.

In der Fundgrube finden Liebhaber überzählige Bücher und Gegenstände, die gegen eine kleine Spende abgegeben werden.


Weitere Infos über den Heimatverein Hörde finden Sie unter www.heimatverein-hoerde.de

Wir in Hörde 19.07.2025

Heimatverein Hörde präsentiert die 10. Folge seiner erfolgreichen Podcastreihe „Zwischen Himmel und Hörde“

Willi Garth erinnert in der neuen Folge an zwei Künstler, die in Hörde gelebt bzw. dem Stadtteil nahegestanden haben: Schriftsteller Josef Reding und Kirchenmaler Sepp Wigger. (Foto: Markus Meeder)

Willi Garth erinnert in der neuen Folge an zwei Kümstler, die in Hörde gelebt bzw. dem Stadtteil nahegestanden haben. Schriftsteller Josef Reding und Kirchenmaler Sepp Wigger. (Foto: Markus Meeder)

Planmäßig am letzten Freitag im Juni ging die bereits 10. Folge der Podcastreihe „Zwischen Himmel und Hörde“ online. Jetzt steht ein Re-Upload mit einigen ergänzten Bildern zum Schaffen von Sepp Wigger zur Verfügung.

Im Podcast erzählt der Ehrenvorsitzende des Heimatvereins Hörde, Willi Garth, von seinen Begegnungen mit dem bekannten Dortmunder Schriftsteller Josef Reding, der in seiner Nachbarschaft wohnte. Josef Reding blickte stets über den Tellerrand des Ruhrgebietes hinaus. Sein Kurzgeschichten-Band „Nennt mich nicht Nigger“ führte zu einem nicht geahnten Erfolg und prägte seinen Ruf als kämpferischer Menschenfreund.

Der Kirchenmaler Sepp Wigger war sehr eng mit „seiner Stiftskirche“ verbunden. Nicht nur weil sein Großonkel Heinrich Wigger als Pfarrer der Stiftsgemeinde die Kirche 1865 erbaut hat, sondern weil er dort getauft, zur 1. Hl. Kommunion gegangen und als Gemeindemitglied Höhen und Tiefen miterlebt hat. Nach der Zerstörung der Kirche im 2. Weltkrieg sehnte er den Wiederaufbau so sehr herbei, dass er bereits 1948 auf einem großen Ölgemälde, das der Heimatverein besitzt, sie in alter Pracht wieder erstehen ließ. Tatsächlich wurde sie aber nur mit einem verkleinerten Turm wieder aufgebaut. Traurig war er, als er 1961 nicht den Auftrag für die neuen Chorfenster bekam, die die einfachen Industrieglasfenster ersetzen sollten.

Sepp Wigger war es, der das Talent Willi Garths zum Zeichnen erkannte und initierte, dass er neben seinem Beruf eine künstlerische Ausbildung begann. Viele Tuschezeichnungen von Willi Garth sind in seinem Buch „Impressionen aus Hörde“ zu sehen. Das Buch ist im Hörder Heimatmuseum erhältlich.

Auch wer die erste Fassung des Podcasts bereits gesehen hat, der Re-Upload mit den ergänzten Bildern lohnt eine zweite Betrachtung.

Der Podcast ist auf dem youtube-Kanal des Heimatvereins Hörde (https://www.youtube.com/@Heimatverein_Hoerde) zu sehen.


Weitere Infos über den Heimatverein Hörde finden Sie unter www.heimatverein-hoerde.de

 
Wir in Hörde 18.07.2025

 

Ruhr-Nachrichten 17.07.2025

Ruhr-Nachrichten 11.07.2025

10. Folge der erfolgreichen Podcastreihe „Zwischen Himmel und Hörde“

Willi Garth erinnert in der neuen Folge an zwei Künstler, die in Hörde gelebt bzw. dem Stadtteil nahegestanden haben. Der Schriftsteller Josef Reding und der Kirchenmaler Sepp Wigger. Foto: Markus Meeder
Willi Garth erinnert in der neuen Folge an zwei Künstler, die in Hörde gelebt bzw. dem Stadtteil nahegestanden haben. Der Schriftsteller Josef Reding und der Kirchenmaler Sepp Wigger. Foto: Markus Meeder

Planmäßig am letzten Freitag im Juni ging die bereits 10. Folge der Podcastreihe „Zwischen Himmel und Hörde“ online. Jetzt steht ein Re-Upload mit einigen ergänzten Bildern zum Schaffen von Sepp Wigger zur Verfügung.
Im Podcast erzählt der Ehrenvorsitzende des Heimatvereins Hörde, Willi Garth, von seinen Begegnungen mit dem bekannten Dortmunder Schriftsteller Josef Reding, der in seiner Nachbarschaft wohnte. Josef Reding blickte stets über den Tellerrand des Ruhrgebietes hinaus. Sein Kurzgeschichten-Band „Nennt mich nicht Nigger“ führte zu einem nicht geahnten Erfolg und prägte seinen Ruf als kämpferischer Menschenfreund.
Der Kirchenmaler Sepp Wigger war sehr eng mit „seiner Stiftskirche“ verbunden. Nicht nur weil sein Großonkel Heinrich Wigger als Pfarrer der Stiftsgemeinde die Kirche 1865 erbaut hat, sondern weil er dort getauft, zur 1. Hl. Kommunion gegangen und als Gemeindemitglied Höhen und Tiefen miterlebt hat.

Nach der Zerstörung der Kirche im 2. Weltkrieg sehnte er den Wiederaufbau so sehr herbei, dass er bereits 1948 auf einem großen Ölgemälde, das der Heimatverein besitzt, sie in alter Pracht wieder erstehen ließ. Tatsächlich wurde sie aber nur mit einem verkleinerten Turm wieder aufgebaut. Traurig war er, als er 1961 nicht den Auftrag für die neuen Chorfenster bekam, die die einfachen Industrieglasfenster ersetzen sollten.
Sepp Wigger war es, der das Talent Willi Garths zum Zeichnen erkannte und initierte, dass er neben seinem Beruf eine künstlerische Ausbildung begann. Viele Tuschezeichnungen von Willi Garth sind in seinem Buch „Impressionen aus Hörde“ zu sehen. Das Buch ist im Hörder Heimatmuseum erhältlich.
Auch wer die erste Fassung des Podcasts bereits gesehen hat, der Re-Upload mit den ergänzten Bildern lohnt eine zweite Betrachtung.
Der Podcast ist auf dem youtube-Kanal des Heimatvereins Hörde https://www.youtube.com/@Heimatverein_Hoerde zu sehen.
Weitere Infos über den Heimatverein Hörde finden Sie unter www.heimatverein-hoerde.de

Hörder Forum 09.07.2025

 

Heimatverein Hörde lädt ein zum Museumsbesuch

Das Hörder Heimatmuseum befindet sich in der Hörder Burg. (Archivfoto: Wir Dortmund)

Das Hörder Heimatmuseum befindet sich in der Hörder Burg. (Archivfoto: Wir Dortmund)

Das Hörder Heimatmuseum im Westflügel der Hörder Burg hat am Donnerstag, 03.07 2025 von 16.00–18.00 Uhr geöffnet.

Die Ausstellung umfasst die Hörder Stadtgeschichte, die Entwicklung zum bedeutenden Stahlstandort, den Bergbau, die Brautradition und den erfolgreichen Strukturwandel. In einer kleinen medizinischen Abteilung werden Gegenstände gezeigt, die einen Einblick in vergangene Zeiten gewähren.

Wie mühsam die oft unterschätzte Arbeit der Hausfrau war, zeigen Exponate in der „Guten Stube“. Der Bereich Handel und Handwerk ist neu gestaltet. Dort können einige neue Ausstellungsstücke entdeckt werden.

In der Fundgrube gibt es wieder einige überzählige Bücher und Gegenstände. Sie werden gegen eine kleine Spende abgegeben.

Weitere Infos über den Heimatverein Hörde finden Sie unter www.heimatverein-hoerde.de

Wir in Hörde, 02.07.2025

Ruhr-Nachrichten 02.07.2025

 

Hörder Heimatverein lädt zum Besuch und zur Führung im Heimatmuseum ein

(Foto: Heimatverein)

(Foto: Heimatverein Hörde)

“Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen und die Zukunft nicht gestalten.” – Mit diesem Zitat von Helmut Kohl lädt das Hörder Heimatmuseum im Westflügel der Hörder Burg, Hörder Burgstr. 18, am Sonntag, 15. Juni 2025 von 11.00 bis 13.00 Uhr ein, in vergangene Zeiten einzutauchen und den Wandel, den Hörde durchläuft, besser einzuordnen.

In einer Führung, die um 11.30 Uhr beginnt, werden die Hörder Stadtgeschichte, die Stahlherstellung, der Bergbau, das Brauwesen und das tägliche Leben für die Besuchenden erlebbar. Eintritt und Führung sind kostenfrei.

Zum Stöbern lädt die Fundgrube ein. Hier finden Liebhaber viele interessante überzählige Bücher und Gegenstände. Sie werden gegen eine kleine Spende abgegeben.

Weitere Infos über den Heimatverein Hörde finden Sie unter www.heimatverein-hoerde.de

Wir in Hörde, 13.06.2025

Ruhr - Nachrichten, 13.06.2025

 

Ruhr - Nachrichten, 05.06.2025

Hörder Heimatmuseum öffnet Donnerstag seine Türen

(Foto: Heimatverein)

(Foto: Heimatverein)

Das Hörder Heimatmuseum im Westflügel der Hörder Burg, Hörder Burgstr. 18 öffnet am Donnerstag, 05. Juni von 16.00 bis 18.00 Uhr wieder planmäßig seine Türen und bietet den Besuchenden einen interessanten Einblick in die Hörder Geschichte vom Mittelalter bis zur Neuzeit.

In den Bereichen Haushalt, Handel und Handwerk hat sich in den letzten Wochen die Ausstellung ein wenig verändert. Mehrere Ausstellungsstücke, oft klein und unscheinbar, sind hinzugekommen oder ersetzen andere. Sie spiegeln das tägliche Leben der Hörder wider. Gerne zeigen die Museumsmitarbeiter den Besuchenden in Kurzführungen die neuen Exponate und geben Informationen dazu.

Auch in den anderen Abteilungen gibt es viel zu sehen und zu entdecken. Die Fundgrube ist wieder reichlich mit überzähligen Büchern gefüllt, die gegen eine kleine Spende abgegeben werden. Der Eintritt ist kostenfrei.

Weitere Infos über den Heimatverein Hörde finden Sie unter www.heimatverein-hoerde.de

Wir in Hörde,  03.06.2025

 

Heimatverein Hörde komplettiert bei Wahlen seinen Vorstand

(v. l.) Maximilian Stock, Bernhard Finkeldei, Klaus-Dieter Menne, Heike Regener, Andreas Brücher und Raimund Schroeder. (Foto: Heimatverein)

(v.l.) Maximilian Stock, Bernhard Finkeldei, Klaus-Dieter Menne, Heike Regener, Andreas Brücher und Raimund Schroeder.  (Foto: Heimatverein)

Auf seiner Mitgliederversammlung konnte der Heimatverein Hörde über ein erfolgreiches Jahr berichten. Besonders erwähnenswert ist die Übergabe der drei Erinnerungstafeln am Rudolf-Platte-Weg zur Stiftsbrauerei, Rudolf Platte und dem Hörder Bach, die Teilnahme am Brückenfest, Denkmaltag und der Museumsnacht. Das Museum konnte insbesondere bei Sonderausstellungen und Führungen sehr viele Besucher begrüßen. Es erfreut sich einer wachsenden Beliebtheit.

Bei den anstehenden Wahlen wurden Heike Regener als Vorsitzende, Bernhard Finkeldei als 1. stv. Vorsitzender und Maximilian Stock als Schatzmeister einstimmig wiedergewählt. Neu im Vorstand ist Andreas Brücher als 2. stv. Vorsitzender. Damit konnte die Vakanz, die durch den Tod von Helmut Broich entstanden war, behoben werden.

Unterstützt wird der Vorstand durch zwei Beauftragte. Klaus-Dieter Menne ist für die Mitgliederverwaltung und Raimund Schroeder für Presse und Internet zuständig. Als Kassenprüfer.innen wurden Stephanie Pisczka, Joel Dahlhoff und Wolfgang Frahne und als Mitglied im Ehrenrat Wolf-Dietrich Köster gewählt.

Weitere Infos über den Heimatverein Hörde finden Sie unter www.heimatverein-hoerde.de

Wir in Hörde,  21.05.2025

 

Mittelpunkt Sommer 2025

 

Ruhr - Nachrichten 15.05.2025

 

Ruhr - Nachrichten 09.05.2025

Der Vorstand des Heimatvereins Hörde, v. l. Maximilian Stock, Bernhard Finkeldei, Klaus-Dieter Menne, Heike Regener, Andreas Brücher und Raimund Schroeder. Foto: Heimatverein

Heimatverein Hörde komplettiert bei Wahlen seinen Vorstand

Auf seiner Mitgliederversammlung konnte der Heimatverein Hörde über ein erfolgreiches Jahr berichten. Besonders erwähnenswert ist die Übergabe der drei Erinnerungstafeln am Rudolf-Platte-Weg zur Stiftsbrauerei, Rudolf Platte und dem Hörder Bach, die Teilnahme am Brückenfest, Denkmaltag und der Museumsnacht. Das Museum konnte insbesondere bei Sonderausstellungen und Führungen sehr viele Besucher begrüßen. Es erfreut sich einer wachsenden Beliebtheit.

Bei den anstehenden Wahlen wurden Heike Regener als Vorsitzende, Bernhard Finkeldei als 1. stv. Vorsitzender und Maximilian Stock als Schatzmeister einstimmig wiedergewählt. Neu im Vorstand ist Andreas Brücher als 2. stv. Vorsitzender. Damit konnte die Vakanz, die durch den Tod von Helmut Broich entstanden war, behoben werden.

Unterstützt wird der Vorstand durch zwei Beauftragte. Klaus-Dieter Menne ist für die Mitgliederverwaltung und Raimund Schroeder für Presse und Internet zuständig. Als Kassenprüfer.innen wurden Stephanie Pisczka, Joel Dahlhoff und Wolfgang Frahne und als Mitglied im Ehrenrat Wolf-Dietrich Köster gewählt.

Stadtheimatpflege, 05.05.2025

 

Heimatverein Hörde: Neuer Vorstand wieder komplett und erfolgreiches Vereinsjahr

v.l. Maximilian Stock, Bernhard Finkeldei, Klaus-Dieter Menne, Heike Regener, Andreas Brücher und Raimund Schroeder Foto: Heimatverein
v.l. Maximilian Stock, Bernhard Finkeldei, Klaus-Dieter Menne, Heike Regener, Andreas Brücher und Raimund Schroeder Foto: Heimatverein

Der Heimatverein Hörde hat auf seiner jüngsten Mitgliederversammlung nicht nur ein positives Fazit des vergangenen Jahres gezogen, sondern auch wichtige personelle Weichen für die Zukunft gestellt.
Besonders stolz zeigte sich der Verein über zahlreiche gelungene Projekte und Veranstaltungen: Die Übergabe der neuen Erinnerungstafeln am Rudolf-Platte-Weg zur Stiftsbrauerei, zu Rudolf Platte selbst sowie zum Hörder Bach war ein Höhepunkt im Vereinsjahr. Auch die engagierte Beteiligung am Brückenfest, dem Tag des offenen Denkmals und der Museumsnacht wurde von den Mitgliedern gewürdigt. Das Museum des Heimatvereins erfreut sich steigender Beliebtheit – insbesondere die Sonderausstellungen und Führungen zogen zahlreiche Besucherinnen und Besucher an.

Bei den turnusmäßigen Wahlen wurde der geschäftsführende Vorstand mit großer Zustimmung bestätigt: Heike Regener bleibt Vorsitzende, Bernhard Finkeldei 1. stellvertretender Vorsitzender und Maximilian Stock weiterhin Schatzmeister. Neu im Team ist Andreas Brücher, der als 2. stellvertretender Vorsitzender die vakante Position nach dem Tod von Helmut Broich übernimmt.
Ergänzt wird der Vorstand durch Klaus-Dieter Menne, zuständig für die Mitgliederverwaltung, sowie Raimund Schroeder, der sich um Presse- und Internetangelegenheiten kümmert.
Als Kassenprüfer wurden Stephanie Pisczka, Joel Dahlhoff und Wolfgang Frahne gewählt. In den Ehrenrat wurde Wolf-Dietrich Köster berufen.
Mit einem engagierten Team und vielen Ideen startet der Heimatverein Hörde motiviert ins neue Vereinsjahr.

Hörder Forum, 05.05.2025

 

Heimatverein Hörde lädt am 1. Mai zum Museumsbesuch ein

Beim Spaziergang um den PHOENIX See sind alle eingeladen, das Heimatmuseum in der Hörder Burg (hier ein Foto aus dem Jahr 2022) am Nachmittag zu besuchen. (Foto: Wir in Dortmund)

Beim Spaziergang um den PHOENIX See sind alle eingeladen das Heimatmuseum in der Hörder Burg (hier ein Foto aus dem Jahr 2022) am Nachmittag zu besuchen. (Foto: Wir in Dortmund)

Das Hörder Heimatmuseum im Westflügel der Hörder Burg hat am Tag der Arbeit, Donnerstag, 01. Mai 2025, von 16.00–18.00 Uhr geöffnet.

Das Museum bietet den Besuchenden einen interessanten Einblick in die Welt der Arbeit.

Die meisten Hörder arbeiteten früher im Bergbau, der Stahlindustrie, der Brauerei oder im Handwerk. Am Tag der Arbeit zogen sie in Scharen durch Hördes Straßen zur Kundgebung der Gewerkschaften in den Westfalenpark. Viele Ausstellungsstücke im Museum sind ein Zeugnis der harten und schweren Arbeit in vergangener Zeit und machen deutlich, wie wichtig es für die Menschen war, um bessere Arbeitsbedingungen und gerechten Lohn zu kämpfen.

Der Heimatverein Hörde lädt alle ein, vor oder nach einem Spaziergang am PHOENIX See, einmal in die Geschichte der Arbeit in Hörde einzutauchen. Die gute Stube zeigt, wie die Menschen früher den Haushalt führten und sich für die Arbeit stärkten.

Zum Stöbern lädt die Fundgrube ein. Überzählige Bücher und Gegenstände werden gegen eine kleine Spende abgegeben. Der Eintritt ist kostenfrei.


Weitere Infos über den Heimatverein Hörde finden Sie unter www.heimatverein-hoerde.de

Wir in Hörde, 29.04.2025

Ruhr-Nachrichten, 29.04.2025

 

Ostern im Heimatmuseum

Ein besonderes Ausstellungsstück. (Foto: Andreas Brücher)

Ein besonderes Ausstellungsstück. (Foto: Andreas Brücher)

Das Hörder Heimatmuseum im Westflügel der Hörder Burg hat am Sonntag, 20. April 2025 von 11.00-13.00 Uhr geöffnet. Um 11.30 Uhr wird eine ca. 1-stündige Führung angeboten.

Ausgrabungsfunde und zahlreiche Ausstellungsstücke lassen das alte Hörde erkennen. Die Anfänge der Industrialisierung und die 160-jährige Stahlgeschichte sind in einer umfangreichen Sammlung zu sehen. In der guten Stube wird ein Einblick in den Haushalt vergangener Jahre gewährt. Das Puppenhaus ist österlich geschmückt und im Esszimmer steht ein festlich gedeckter Ostertisch.

Außerdem gibt es nur an diesem Tag ein Osternest zu sehen, dass der Heimatverein von Familie Murawski als Leihgabe erhalten hat. Die Ostereier stammen vom Ende der 1950er Jahre.

Zum Stöbern lädt die Fundgrube ein. Es werden überzählige Bücher und Gegenstände gegen eine kleine Spende abgegeben. Und wer noch keine Hörde-Fahne hat, kann eine zum Preis von 28.00 € erwerben.

Eintritt und Führung sind kostenfrei.

Weitere Infos über den Heimatverein Hörde finden Sie unter www.heimatverein-hoerde.de

Wir in Hörde, 17.04.2025

Ruhr - Nachrichten 15.04.2025

 

„Zwischen Himmel und Hörde“ erinnert an vergangene Gebäude und die Geschichte des Weinanbaus in Hörde

9. Podcast des Heimatvereins Hörde

Willi Garth bei der Weinernte vor der Kulisse des Hörder Kreishauses. (Fotomontage: Markus Meeder)

Willi Garth bei der Weinernte vor der Kulisse des Hörder Kreishauses. (Fotomontage: Markus Meeder)

Der Ehrenvorsitzende des Heimatvereins Hörde, Willi Garth, erzählt in seinem neuen Podcast über Gebäude, die heute aus dem Hörder Stadtbild verschwunden sind. Besonders im Fokus steht dabei das Kreishaus, das nach der Gründung des Landkreises Hörde an der Ecke Semerteichstraße/Willem-van-Vloten-Straße errichtet und 1892 in Betrieb genommen wurde. Von dort wurde der Landkreis, der die Städte Hörde und Schwerte, sowie die Ämter Annen, Barop und Westhofen umfasste, bis zur Eingemeindung 1928 verwaltet. Das Gebäude hatte ein imposantes, schlossähnliches Aussehen und wurde 1995 unter Protest der Hörder Bürger abgerissen.

Im 2. Teil des Podcasts erinnert Willi Garth an die Weinbautradition in Hörde. In einem Dokument aus dem Jahr 1342 wird ein Weinberg am heutigen Remberg erwähnt. Die Straßenamen Weingartenstraße, Am Rebstock und der Winzerweg deuten noch heute auf die Lage der Hörder Weinberge hin.

Seit einigen Jahren wächst auf der Nordseite des Phoenix Sees wieder Wein. Der dortige Weinberg wurde auf Initiative von Willi Garth von der Emschergenossenschaft angelegt.

Der Podcast ist auf dem youtube-Kanal des Heimatvereins Hörde (https://www.youtube.com/@Heimatverein_Hoerde) zu sehen.

Weitere Infos über den Heimatverein Hörde finden Sie unter www.heimatverein-hoerde.de

Wir in Hörde, 14.04.2025

Willi Garth berichtet aus der Geschichte des Kreishauses und vom Hörder Weinbau. Fotomontage: Markus Meeder.

„Zwischen Himmel und Hörde“

Der neunte Podcast des Hörder Heimatvereins ist erschienen

Der Ehrenvorsitzende des Heimatvereins Hörde, Willi Garth, erzählt in seinem neuen Podcast über Gebäude, die heute aus dem Hörder Stadtbild verschwunden sind. Besonders im Fokus steht dabei das Kreishaus, das nach der Gründung des Landkreises Hörde an der Ecke Semerteichstraße/Willem-van-Vloten-Straße errichtet und 1892 in Betrieb genommen wurde.

Im 2. Teil des Podcasts erinnert Willi Garth an die Weinbautradition in Hörde.

Der Podcast ist auf dem youtube-Kanal des Heimatvereins Hörde zu sehen.

 

Stadtheimatpflege 02.04.2025

 

Ruhr - Nachrichten 02.04.2025

 

Neue Öffnungszeit im Heimatmuseum

Raimund Schroeder und Bernhard Finkeldei (r.) vom Heimatverein präsentieren die Fahne, die käuflich erworben werden kann. (Foto: Andreas Brücher)

Raimund Schroeder und Bernhard Finkeldei (r.) vom Heimatverein präsentieren die Fahne, die käuflich erworben werden kann. (Foto: Andreas Brücher)

Mit Beginn der Sommerzeit verschiebt sich die Öffnungszeit im Hörder Heimatmuseum um eine Stunde.

Das Museum im Westflügel der Hörder Burg, Hörder Burgstr. 18 öffnet am Donnerstag, 03. April 2025 von 16.00 – 18.00 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Die Besuchenden erwartet ein Einblick in die wechselvolle, spannende Geschichte der einstigen Stadt Hörde vom Mittelalter bis zur Neuzeit. Landwirtschaft, Bergbau, Stahl und Bier haben das Leben der Hörder geprägt.

Mit Beginn der Outdoor-Saison bietet der Heimatverein Hörde auch wieder die beliebte Hörde-Fahne an. Sie hat die Maße 1,5 x 1 m und ist zum Preis von 28.00 Euro im Heimatmuseum erhältlich. Auch die Fundgrube ist wieder mit interessanten überzähligen Büchern und Exponaten bestückt, die gegen eine Spende abgegeben werden.

Weitere Infos über den Heimatverein Hörde finden Sie unter www.heimatverein-hoerde.de

 

Wir in Hörde, 30.03.2025

 

Ruhr - Nachrichten 29.03.2025

 

Mittelpunkt Frühjahr 2025

Letzte Gelegenheit für Sonderausstellung

Hörder Heimatmuseum zeigt noch einmal die Sonderausstellung zum Hörder Schallackerbad

Der Hörder Heimatverein betreibt das Heimatmuseum in der Hörder Burgstraße. (Archivfoto: Wir in Dortmund)

Der Hörder Heimatverein betreibt das Heimatmuseum in der Hörder Burgstr. (Archivfoto: Wir in Dortmund)

Das Hörder Heimatmuseum im Westflügel der Hörder Burg, Hörder Burgstr. 18 ist am Donnerstag, 06. März von 15.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.He

An diesem Tag besteht zum letzten Mal die Gelegenheit, die Sonderausstellung zum Freibad Schallacker zu besuchen. Die Ausstellung konnte durch einige von den Besuchern mitgebrachte Fotos noch ergänzt werden.

In der Dauerausstellung erwartet die Besuchenden ein interessanter Einblick in die Hörder Geschichte. Bergbau, 160 Jahre Stahlstandort und die Brautradition haben Hörde geprägt. In der „Guten Stube“ erhält man einen Eindruck vom Leben der Menschen in der früheren Zeit.

Die Fundgrube ist wieder gut bestückt und bietet Liebhabern die Möglichkeit, überzählige Bücher und Utensilien gegen eine kleine Spende zu erwerben.

Der Eintritt ist kostenfrei.

Weitere Infos über den Heimatverein Hörde finden Sie unter www.heimatverein-hoerde.de

 

Wir in Hörde, 02.03.2025

 

Ruhr-Nachrichten 14.02.2025

Ruhr-Nachrichten 07.02.2025

Hörder Gotteshäuser: Neue Folge der Podcastreihe „Zwischen Himmel und Hörde“ ist online

Willi Garth berichtet aus der Geschichte der katholischen, evangelischen und jüdischen Gemeinde in Hörde. (Fotomontage: Markus Meeder)

Willi Garth berichtet aus der Geschichte der katholischen, evangelischen und jüdischen Gemeinde in Hörde. (Fotomontage: Markus Meeder)

Die achte Folge der Podcastreihe wird ihrem Namen wortwörtlich gerecht. Willi Garth, Ehrenvorsitzender des Heimatvereins Hörde, beschäftigt sich diesmal mit den Kirchen und der Religion in Hörde.

Beginnend mit der Klosterkirche des Stiftes Clarenberg und dem Bau der heutigen Stiftskirche im Jahr 1865, von den Hördern liebevoll „Ziegeldom“ genannt, spannt er den Bogen zu den ursprünglich zwei evangelischen Gemeinden. Die lutherische und die reformierte Gemeinde vereinigten sich und errichteten 1883 ein gemeinsames Gotteshaus, die Lutherkirche. Beide Kirchen prägen mit ihren hohen Glockentürmen das Hörder Stadtbild.

Ein drittes Gotteshaus stand an der Ecke Hörder Semerteichstraße und Friedrich-Ebert-Platz. Die imposante Synagoge wurde 1898 von der jüdischen Gemeinde erbaut. In der Reichskristallnacht vom 9. auf den 10. November 1938 wurde das Gebäude von den Nationalsozialisten in Brand gesetzt und nur wenige Monate später dem Erdboden gleichgemacht. Willi Garth erinnert auch an das unendliche Leid, das mit dem Ende des Gotteshauses einherging.

Der Podcast ist auf dem youtube-Kanal des Heimatvereins Hörde (https://www.youtube.com/@Heimatverein_Hoerde) zu sehen.

Weitere Infos über den Heimatverein Hörde finden Sie unter www.heimatverein-hoerde.de

Wir in Hörde 06.02.2025


 

Sonderausstellung zum Schallackerbad im Hörder Heimatmuseum stößt auf großes Interesse

Weitere Führungen werden angeboten

Sonderausstellung zum Schallackerbad im Hörder Heimatmuseum stößt auf großes Interesse

Der Heimatverein Hörde präsentierte am 19. Januar 2025 erstmals seine Sonderausstellung zum ehemaligen Freibad „Am Schallacker“. Zur Führung kamen so viele Menschen in das Museum, dass Raimund Schroeder, der die Ausstellung vorbereitet hatte, spontan statt einer Führung einen Vortrag anbieten musste. „Es wurde immer voller. Die Besucher und Besucherinnen standen dicht gedrängt. Wir waren kurz davor ein Schild, wie es in den früheren Jahren oft sonntags am Schallackerbad hing, „Wegen Überfüllung geschlossen“ aufzuhängen“, sagte Bernhard Finkeldei, der stv. Vorsitzende des Heimatvereins.

Die Besuchenden, darunter viele Zeitzeugen, erfuhren, wie mühsam die Mitglieder des Werk-Sportvereins „Hörder Verein“ das Bad 1935 errichtet und nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg wieder aufgebaut hatten. Viele Hörder suchten in der Anfangszeit Linderung ihrer Beschwerden im warmen Schefelwasser, das bis zur Einstellung der Schlackengranulation 1963 zur Verfügung stand.

Schwimmfeste, Kunstspringen und Wettkämpfe wurden dort durchgeführt. Der SSC Hörde, der am Schallacker beheimatet war, brachte 1965 mit Holger Reimann einen Deutschen Meister im 100m-Brustschwimmen hervor.

Zahlreiche Hörder erlernten im Schallacker das Schwimmen. Ein Besucher brachte sein Frei- und Fahrtenschwimmer-Zeugnis mit und stellte es dem Museum zur Verfügung.

Die Schwimmmeister waren nicht nur Aufsichtspersonen und Ansprechpartner. Sie waren auch Schwimmlehrer. Zwei Schwimmmeister haben über zwei Jahrzehnte das Bad geprägt und sind bis heute unvergessen. Fritz Ehrlichmann (1953–1979) und Paul Alberternst (1957–1978).

Raimund Schroeder konnte bei der Eröffnung Katja Ehrlichmann, die Enkelin von Fritz Ehrlichmann, begrüßen. Sie hatte ein großes Familienfoto dabei, das im Schallackerbad aufgenommen worden war. Es zeigt u. a. Fritz Ehrlichmann mit seiner Frau, die den Kiosk im Bad betrieb. „Ich habe meine Kindheit und Jugend im Schallacker verbracht. An diese Zeit erinnere ich gerne“, berichtet Katja Ehrlichmann.

Für die Zeit der Sonderausstellung hat sie freundlicherweise dem Heimatverein das Bild zur Verfügung gestellt.


Die Sonderausstellung im Hörder Heimatmuseum im Westflügel der Hörder Burg, Hörder Burgstr. 18, ist am Donnerstag, 06. Februar 2025 von 15.00-17.00 Uhr und am Sonntag, 16. Februar von 11.00 – 13.00 Uhr noch zu sehen.

An dem Sonntag wird ab 11.30 Uhr im Rahmen einer Führung besonders auf die Sonderausstellung eingegangen. Eintritt und Führung sind kostenfrei.

Weitere Infos über den Heimatverein Hörde finden Sie unter www.heimatverein-hoerde.de

Wir in Hörde 03.02.2025


 

Ruhr Nachrichten 03.02.2025


 

Ruhr Nachrichten 30.01.2025


Ruhr Nachrichten 18.01.2025


 

Sonderausstellung Freibad Schallacker im Heimatmuseum

Schnell war das „Schallacker“ nach seiner Eröffnung vor 90 Jahren bei Jung und Alt beliebt. Foto: Archiv Heimatverein
Schnell war das „Schallacker“ nach seiner Eröffnung vor 90 Jahren bei Jung und Alt beliebt. Foto: Archiv Heimatverein

Bereits 1870 wünschten sich die Hörder Bürgerinnen und Bürger ein Hallenbad. 30 Jahre später schien das Ziel erreicht zu sein. Doch kurzer Hand wurde der mühsam angesparte „Badeanstalt Baufond“ in Höhe von 80.000 Goldmark in „Brückengeld“ umgetauft und damit 1903 die Hörder Eisenbahnbrücke finanziert. Der Traum von einer Hörder Badeanstalt lebte jedoch weiter.
Als 1932 der Gedanke eines Schwefel-Heilbades mit 20 Wannenbädern und einem Schwimmbecken aufkam, konnte mit Hilfe des 1929 gegründeten Werkssportvereins „Turn- und Sportverein Hörder Verein e.V.“ und der Unterstützung durch das Hüttenwerkes das Vorhaben in Angriff genommen werden. Aus finanziellen Gründen mussten die Pläne aber abgespeckt werden, damit 1934 der erste Spatenstich erfolgen konnte. Am 12. Mai 1935 konnte das Schwimmbad mit vier Zellen-Wannenbädern eröffnet werden.

Das verwendete warme Schwefel-Wasser stammte aus der Schlackengranulation der benachbarten Hochöfen und half bei rheumatischen Erkrankungen. Schon nach der ersten Saison ließen 20 gesetzliche Krankenkassen die Bäder verordnen.
Ende 1944 wurde das Bad durch Bombeneinwirkungen zerstört. Es musste aufwändig in Eigenarbeit von den Arbeitern des Hüttenwerkes instandgesetzt werden. 1950 war die Wiedereröffnung, allerdings ohne die Wannenbäder. Dafür gab es jetzt ein Planschbecken, die „Sprottenkiste“ mit dem warmen Schwefel-Wasser.
Im Schallacker fanden viele Schwimmfeste statt und zahlreiche Hörderinnen und Hörder erlernten hier das Schwimmen. Selbst als durch die Einstellung der Schlackengranulation nur normales, mit der Abwärme des Werkes erhitztes Wasser zur Verfügung stand, erfreuten sich in einer Saison über 100.000 Besucherinnen und Besucher daran.
Mit dem Bau des Bezirkshallenbades 1969 zogen die Schwimmvereine dorthin um. Wegen des warmen Wassers war das Bad aber weiterhin bei vielen Erwachsenen beliebt.
1994 wurde das Schallackerbad zum Bedauern der Hörder:innen wegen zu hoher Modernisierungskosten und fehlender städtischer Zuschüsse endgültig geschlossen. Das Schwimmbecken ist verfüllt, aber noch erkennbar. Die Anlage wird seit 2014 als Gemeinschaftsgarten genutzt.
Die Sonderausstellung im Hörder Heimatmuseum im Westflügel der Hörder Burg, Hörder Burgstr. 18, ist erstmals am Sonntag, 19. Januar 2025 von 11.00 – 13.00 Uhr zu sehen. Weitere Termine sind am Donnerstag, 06. Februar 2025 von 15.00-17.00 Uhr und am Sonntag, 16. Februar von 11.00 – 13.00 Uhr.
An den Sonntagen wird ab 11.30 Uhr im Rahmen einer Führung besonders auf die Sonderausstellung eingegangen. Eintritt und Führung sind kostenfrei.
Weitere Infos über den Heimatverein Hörde finden Sie unter www.heimatverein-hoerde.de

Hörder Forum 10.01.2025